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Num. 18. des Giesser Anzeigungs - Blättchen.

S e ka nntmachung en.

1) Der vondemBurger und Metzger Andreas^Lampus. dahier von des Hrn. Kaufmann Mettenheimer in Frankfurt ersteigerte 238Clafter (1^2 Morgen 16 Ruth.) haltende Garten am Steinweg, an Hrn. Professor Schwabe und Hrn.. Rathschoff Wormbsers Erben gelegen, soll Montag den 8tenMai des Nachmit­tags um 2. Uhr auf dahiesigem Rath- Haus unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich ver- steigert werden. .

Giessen am 21ten April 1820.

Großherzogl. Hess. Stadt-Amtsft- cretariat das.

St a «dinge r.

2) In der Behausung der Frau Forsträthin Klingelhofer vor dem Wall- rhore dahier , sotten ,

Donnerstag und Freitag den 4ten und 5ten May l.J., von Mor­gens 9 Uhr an, und an den etwa noch weiter bekannt gemacht werdenden Tagen, allerlei Haus- gerathschaften, als : Tische, Stuhle, Spiegel, Betten, Sopha's, Cowmoden, Schränke, Kochgeschirr und dergleichen, gegen gleich baare Zahlung an den Meist- bietenden öffentlich versteigert werden.

5) Nach eiugelangtem Befehl Groß­herzogl. Oberkriegs - Cöllegs sollen

Donnerstags den 4tm May h. a, Morgens 10 Uhr

in Grosenbuscck die zu dem 2ten Ba­taillon des aufgelösten Landwehrregi- 4nent6 Nr. 18 gehörige musikalische In- struimnte- mrd andere Effecten als;

8 Horn, J j; !

4 Trompeten

tl-- »hi eA.Ovi' L h,pr..'

1 Tambourmajorstock' mit Quasten, 2 Halbe Mond mit Zugehör, -

5 Nichtsahnen,

2 Uniformsröcko,

i Schrank nebst Schreibpulten und eine große Anzahl Nnmmrrknöpfe, wor­unter mehrere vergoldet sind, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Grosenbnseck den 18te.n April 1820.

Großherzoglich Hess. Justizamt der ',v Freyhcrru von Buseck.

Reitz.

4) Fünfzig Malter Berd-Hafer sol- len Mittwoch den 3ten Mai Morgens 9Uhr in der Wohnung des Steuer-Er­hebers Wagner irr Grosenbnseck - öffent- üch meistbietend gegen bacu'e Zahluirg versteigert werden.

5) Ich mache meinen geehrten Handlungsfreuuden hiermit bekannt, daß bei mir alle Sorten Hohlglas, dop­pelt und einfaches, mit und ohne Aiche, wie auch geschliffene und gravirte Glä­ser um den billigsten Preis zu haben sind, und warste zugleich diejenige, welche bis­her mit mir in keiner Handiungsverbm- düng gestanden haben , daß das als rich­tig und ächt gepriesene geaichte Hohk- glas, nicht immer mit der richtigen Aiche versehen ist.

Giessen den 28ten April 1820.

Fi l l mann,

. . 4 Alchmeister- ;

6) Am Abend des verstossenen Mon­tags ist von der Post bis auf den Markt, ein schwarzes seidenes Band verlöhren gegangen. Der redliche Finder wird ge^

. , . :: - ' beten.