Einzelbild herunterladen

) 2S <

8 Tage, Freytaz den ISten d^fts, Noch- müiags um 2 Uhr in der Wirth Schie- ferschc» Behausung auf dem Neuenweg dahier bestimm! worben ist, und sollen die nähere Bedingungen vor der Versten gerung in dem Termin fclbfi bcrnuui ge- macht werden.

Giessen den Ilten Febr. 1820.

Großherzogl. Hess. Garnisons-Ge- richt daselbst.

Amen d.

5) Ein mit guten Obstbaumen be­pflanzter , ein Viertel und achtzehn Ru­then haltender Garren, nahe bei dem Wallthor / ist aus freier Hand zu ver­kaufen. Das Nähere bei Ausgebern:

6) Ein auf dem Selzersberg bele- gencv / nächst einen Morgen haltender Obstgarten, mit einem Häuschen verse­hen , in einer schönen und angenehmen Lage / ist unter annehmlichen Bedingun­gen aus freier Hand zu verkaufen, oder auf mehrere Jahre zu verlehnen. Aus­geber sagt bei wem?

7) Ein am Nahrungsberg liegender Garten, mit guten jungen Obstbäumen besezt, und einen halben Morgen hal­tend, so wie auch ein gutes Triebvier-. rel, sind zu verlehneu. Bei Ausgebern erfährt man den Eigenthümer.

9) Eine vollständige grose Schnci- der-Werkstätte ist allhier zu verkaufen. Bei Ausgebern erfährt man den Eigen- ihümer.

9) Eine Parthie Waitzen - Gerste - und Wu'r-Stroh ist bei mir zu verkaufen Ausrufer Moll.

10) Ein gebrauchter Kleiderschrank ist zu verkaufen, und das Nähere bei Aus­gebern zu erfragen.

11) Ganz frische Bücklinge, das Stuck zu o. und 4 Kreuzer, sind zu be­kommen bei

H. M. B u ck i n g.

12) Reines cristallisirtes Nachtlich­ter- und Lampen-Oehlist bei unterzeich­netem die Maas A 1 fl. 4 kr. zu haben. Da dieses Oehl von aller Unreinigkeit befreit ist, so verursacht cs nichtdeu ge­ringsten Dampf in den Zimmern , und brennt auch bes weitem nicht so schnell weg als das ordinäre.

Heinrich H i e p e, in Wetzlar.

13) Eine Etage an der Hauptstraße, bestehend in einer geräumigen Stube und Alkoven, einer schönen hellen Kirche nebst einer Stube, daun ein Boden, ver­schlossener Keller und verschlossener Holz­stall , ist zu vermiethen. Bei Ausgebern ist das Nähere zu erfahren.

14) Es stehet dahier eine Optik mit 154. ausgemalteu Blättern, aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere hei Ausgebern dieses.

15) Einem geehrten Publikum wird hiermit bekannt gemacht, daß Unterzeich­neter dahier angekommen ist und die Kunst besitzet, Flecken wegznbringen, sie mögen von Fett, Oebl oder Wagen- schmier, es mag in Seide, Sammet, Wollentuch oder andern Zeuchen seyn; auch kann man die beschmierten Rock­kragen wieder ganz reinigen; wo Weiu- flecken sind, die Farbe wieder hervor- bringen; aus weissen Zeuchen Dinte- Rost- und Obstflecken, ohne daß es dem Zeuch oder der Farbe schadet, ausma- chen, mit vier Gattungen Tinkturen.

Liebhaber können Tinkturen in Glä­sern , das Stuck zu 24 Kreuzer haben. Diese Tinkturen sind viele Jahre lang tu gutem Stande zn erhalten. Sollte jemand