Ausgabe 
25.12.1819
 
Einzelbild herunterladen

; 215 (.

in meiner Wohnung in Nro. 717. am Marktplaz., zu bekommen.

Friedrich Faber, Gold ' und Silberarbeiter.

4) Seit einiger Zeit ist mir durch das Ausschicken des Essens vieles Zinn entkommen, welches mit C. G. bezeichnet. Vertrauend auf die Redlichkeit guter Menschen , ersuche ich hiermit alle die­jenigen, welche einige Kenntnis davon haben sollten , mir zur Wiedererlangung gütigst zu verhelfen , dadurch den ärmest^ Dienstboten den Ersaß desselben zu er- sparen, und mir, dem EigeMhümer, solches ans eine unbekannte Weise- zu- stellen zu lassen. , :

_______ Conrad Geismar.

5) Ein runder Ofen, der in einen Saal oder in eine große Stube paßt, stellt dahier ru verkaufen. Bei Au^ve- dern erfährt mast den Eigenthümer. ' "

6) Bei dem Instrumentenmacher Leicht ist eine Drehorgel, die sich als Weihnachtsgeschenk eigner, zu verkau­fen. Sie spielt zwölf Stücke, und hat- drei Register.

7) In einer Auswahl von Kinder- schriftcn , Almanachen mit Kupfern, grosen und kleinen Comtoir - Kalendern, auf Pappe gezogen, mehrere sehr schöne Sorten, für das Jahr 182a., und in einer sehr bedeutenden Auswahl von Reujahiwniischen, empfiehlt.sich bestens

Am l s e r , Unlversita'ts - Buchbinder.

8) Das verehrte Publikum will ich hiermit zu benachrichtigen die Ehre ha­ben, daß wie schon früher bekannt, eine sehr schöne und geschmackvoll bearbeitete

Auswahl von Sachen , für Kinder und Erwachsene zu Weihnachrs - und Ren- jahrgeschenken bestimmt, ächt und billig, so wie auch alle Sorten Spielkarten, und Zeichen - und Schreib-Materialien, zu haben find, bei

Heinrich Lüdeking, Buchbinder, wohnhaft auf dem Metzers weg.

8) Es werden noch einige Mit - Le.' ser zur Frankfurter Ober- Postamrs- Zeitung. gesucht. Hei Ausgeberli ist das Rähere zu erfahrest.

10) Emp fe hlu ng d e s Gast h a ucke's zum P r e u s si s ch e n H o r i-n Wetzlar. Dio seit 18 Jahren pachtweise von mir geführte Wirthschast zum Römischen Kaiser werde ich mit dem Iten Januar k. I. niederlegen, und dieses Geschäft dagegeti in meinem eige­nen Hause, welches auf demselben Plage (Korn markt) gelegen , unter dem Schilde

zum Preussischen Hof fortsetzen.

Bei meinem bevorstehenden Aus­tritte aus dem Röm. Kaiser suhle ich mich verpflichtet., einem hohen und ver- ehrungswurdigeü Publikum der Stadt Giessen , meinen gehorsamsten und innig­sten Dank für den zahlreichen Zuspruch und das Zutrauen, mit welchem ich mich für 18 jährige Anstrengungen belohnt sehe besonders barzubringen, und wie gerne gestehe ich's, daß das ununter­brochen von dort mir erwiesene Wohl­wollen mich in den Stand setzen half, meine bisherige Wirthschast, nach Auf­lösung des vormaligen Reichskammerge- richtes auf einem anständigen Fuße fort unterhalten zu können.

Deswegen an Sie, meine hochzu- verehrende Gönner und Freunde dort, die gehorsamste Bitte .' erhalten Sie mir künftig dieses schätzbare Wohlwollen!

mein