Ausgabe 
11.12.1819
 
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) 208 (

Getaufte bei der Stadtkirche.

Den 3. Dec. Dem Hru. Nathschöff und Stadt-Bauinspector Reiber eine Tochter, Namens Maria Magdalena Johaunette Henriette Caroline.

Den 6. Dec. Dem Bürger und Ba­cker/ Joh. Balthasar Walther, eine Toch­ter/Namens Maria Elisabetha.

Den 9. Dec. Dem Burger u. Sei­fensieder/ Georg Balthasar Schmaü/ ein Sohn, Namens Johann Emil Heinrich.

V **

Beerdigte bei der Stadtkirche.

Den 7. Dee. Frau Magdalena/ des verstorbenen Herrn Pfarrers Georgi, von Nidda , Wittwe, gebohrne.Kuhlmann, alt 28 Jahre.

Den IO. Dec. Clara Elisabetha/ wei­land Johann Melchior Rinn, Burgers und Schuhmachers, Tochter, alt 72 I. 1 Mon« .8 Tage.

Beerdigte bei der Burgkirche.

Den 7. Dec. Catharina , des ver­storbenen Soldaten, Matthäus Birkenr .stock hinterlassene Tochter, alt 37 I.

B e n a ch r i ch t i g u n g.

Die wöchentliche Abholung uud Austheilung des hiesigen AnzcigungS- Blättchcns war bisher mit so vielen Unannehmlichkeiten verknüpft, daß noth- wenbig in dem Stück eine Abänderung getroffen werden muß. Nicht allein, daß eine Menge kleiner Kinder, und selbst mehrere Erwachsene, von Sonnabends Mittag bis in die Nacht, und auch selbst uvch am folgenden Tag, die. Expe­dition gleichsam bestürmten und sie an andern Geschäften hinderten, geschähe es sehr oft, daß für mehrere Interessenten unvermerkt doppelte Blättchen ab­geholt wurden, daher man sich dann schon mehrmals gcnöchlgt sghc, selbst am Sonntag einen weitern Abdruck zu veranstalten, um nur die Herrn Abon­nenten nicht darunter leiden zu lassen. Wenn auch der Jahrgang des hie­sigen Anzejgungs- Blätchcns bisher nur 45 Kreuzer kostete, unterdessen für densel­ben an andern Orten weit mehr bezahlt werden muß: so ist doch die unterzeich­nete Redaction nicht gesonnen, durch eine Abänderung hierbei für sich einen pe­kuniären Nutzen zu ziehen. Um indeß gleichwol die Sache für .die Zukunft besser einzurichten , wird der Prciß des Jahrgangs des Anzeigungs - Blättchens, vom 1. Jänner 1820 an, mit Vouvissen und Genehmigung G r o ß h e r z o g l i ch e r P ol! z e y - D e p ll t a t i o ll dahier , zu Einem Gulden unter dem Bemerken hiermit festgesetzt, daß dir.Herrn Abonnenten nun nicht mehr das Blättchen ab- holen zu lassen brauchen, sondern ihnen dasselbe jeden Sonnabend Nachmittag nnerttgcldlich in das Hauß gebracht, und der Übcrbinger für seine Mühe durch die ausgesetzte 15 kr. belohnt werden wird. Diese Preis - Erhöhung erstreckt sich auch auf die auswärtigen Herrn Abonnenten, von welchen man, wie zeither, die por­tofreie Einsendung erwartet, indem man von der Pränumeration 4kr. Einschreib­gebühr an Großherzogl. Postamt a.bgicbt, und das Übrigbleibende für das jähr­liche Couvertiren der Blätter ist. Übrigens behält es bei der vorigen Einrichtung sein Bewenden, dass, wer nicht bis zum letzten dieses.Monats sich zur Haltung des Anzeigungs-Blättchens in der Expedition gegen Erlegung von Einem Gulden hat cinzcichnen lassen, auf den Fortgang desselben als verzichtet habend angesehen wird. Giessen den 11. December 1819.

Die Redaction des Anzeigungs - Blättchens dahier.