wovon zwei in der Kürze külbcn, bu dritte aber bereits frischmelkend ist, ncbst einigen Parthien Dickwurzeln und untererdigen Kohlrabi, auf baare Zahlung gegen Lieferung, zum öffenl- i ich en Verkauf ausgesetzt werden, und fnd die Liebhaber alsdann zu erschei- Mir und mitzubieten eingeladen.
Glessen am 27ten Februar 1818.
vr. Sundheim»
7) Da die Steuer von denen Mo- Rättn Januar, Februar und Märzen der Mitte des künftigen Monats Marz zum Großherzogl. Geld-Rentamt ab- geliefert werden muß, so Wird solches denen Steuerpflichtigen mit dem Anfügen bekannt gemacht, ihre Schul- dlgkei-ken dis dahin ohnfehlbar zu erfüllen, denn nach Verlauf jener Frist werden die Saumseligen durch Zwangs- gnitrei dazu angehalten werden.
Giessen, den 27tenFebr. 1618.
Schmid- Herbert.
8) Ein Garten von 1/4 Morgen, Äv.ch etwas gröser, wird zu miekhen ge- Mcht. Das Nähere bei Ausgebern.
9) Es wird ein gutes Trieb-Vier- td zu leihen gesucht. In der Expedition dieses Blatts ist das Nähere zu erfragen.
40) Gegen 10 Wagen guten Kühldünger hat jemand, entweder zusammen, oder in 2Theile getrennt, zu verkaufen. Bei Ausgebern ist -er Eigen- thüm-er zu erfragen.
11) Ein angenehmes Zimmer mit Achten Möbeln und einem bequemen Schreibtisch ist zu verlehnen, und kann sogleich bezogen werden. Wo, ist bet Ausgebern zu rrfragen.
(Hierzu ei
18 ( —t*
12) Es wünscht Jemand einen noch gut conditionirren Koffer zu kaufen. Das Nähere bei Ausgebern.
Berichtigung.
In der 8ten Nummer der diesjah- rigen Großherzogllch Hessischen Zeitung findet sich eine Danksagung für die bey dem dahier am 3ken Januar ausgebrochenen Brande geleistete nachbar- Uche Hülfe, worin auch von einigen den Branderltttcnen . dargebrachten Schenkungen Erwähnung geschieht, die lheils unterthanig, theiis gehorsamst verdankt werden. Es konnte hierbei) um so leichter ein Jrrkhum mit unterlaufen, als eine dieser milden Gaben nicht an das hiesige Justiz - und PoUzey-Amc, sondern an den Unterzeichneten, zur psiichtmäßigen Verthel- lung, abgegeben wurde. Diese, im Betrag von 57 fi. wurde von dem Herrn Regierungs-Präsidenten, Frey- Herrn von' Stein dem Unterzeichneten eingehandigk. Es befanden sich darunter 51 st. 1 -t fr., welche in einer Ge- sellfchafr, durch Stand und Würde ausgezeichneter Manner und Frauen, die eben an dem für uns so unglücklichen Abend zur Einweihung -es neucn Heyer'schen Hauses versammelt waren, zusammrngelegt worden sind, und mit einem für mich nur zu schmeichelhaften Schreiben vou dem Herrn Hofrath Krug begleitet waren» Heil den edlen Gebern!
Diese Berichtigung, oder wenn man will, Ergänzung, glaubt der Unterzeichnete der Wahrheit, der edlen menschenfreundlichen That selbst, und dem von jener H o ch v e r e h r l i ch e n Gesellschaft in ihn gesetzten Zutrauen schuldig zu seyn.
Grüningen den 19ten Febr. 1818.
Hoffmann, Pfarrer. u Beilage,)


