Ausgabe 
14.2.1818
 
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polizey - Bekanntmachung.

Der Preis des Brandweins ist ZU 40Kreuzer die Maas bestimmt wor­den , welches den Zapfern zur Nach- achrung hiermit bekannt gemach! wirb.

Giessen den. 9ten Febr. 1818.

Grosherzogi. Hessische Polizey- Deputation das»

Ediktalladungen.

1

"Nachdem der hiesige Burger und Eiftut-audlec Joseph Markus Flett und auch dessen Ehefrau ohulüngst verstör, den sind, daher zu Richrigitellung Jnventarit zu wissen nöcyigilt, worin dessen Schulden bestehen j so werden alle diejenigen, welche an tue Fletki- scheu Eheleute eine Forderung zu ha­ben vermeinen, hiermit aufgeföroert, in dem auf

Freilag den 20ten nächstkünftigen Monats Februar Vormittags 9 Uhr

anberaumten Termin bei unterzeichne­tem Amt unfehlbar zu erscheinen und ihre Forderung gehörig zu Uquidiren, sodann sich gütlicher Vorschläge wegen Werkheilung der Masse, im Ausblei- bungsfall aber zu gewärtigen , baß das hinterlassene Vermögen unter d e üch anmeldende Gläubiger verrheilt, und nachmalen feine weisere, Anforderung aiigenominen werbe.

Giessen den 29ten Jan. 1818.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amt» R a y ß.

ti.

Die Richtigstellung der Verla ssen- fchaft des Grosherzogl. Hess. Pfarrers Wolfram zu Hausen macht zu wissen nörhig, wer äusser denen, bereits be­kannten Gläubigern, sonsten noch an dieletbe etwas zu fordern habe» Zum

Zweck dieser Kunde, werden daher alle solche Crediloren hierdurch vorgeladen, ihre Forderung m Zeit vier Wochen, von dem Tage an, wo gegenwärtige Edictalladung zum erstenmal in öffent­lichen Blättern erscheint, dem unter­zeichneten , von Grosherzogl. Hess» Hochverordneren Hofgericht dahier be­stellten, CommiffaciuS so gewiß anzu- zelgen und zu tiguidiren, als sie nach Anlauf dieser §ri|t, ohne eine fernere öffentliche Bekanntmachung, hiermit bei ihm nicht sollen gehöret, sondern an die Erden verwiesen werden.

Gtesen am 22ken Januar 1813.

Se y d, Grosherzogl. Hess. Hofgerichts- Secretär»

Bekanntmachungen.

1) Der GerichtSschöff Johannes Heß von Leihgestern ist freiw llig ent­schlossen, das dahier erkaufte Wirchs- hauö zum Anker, dem neuen Caser Neu­bau gegenüber, so derselbe vor einigen Jahren von den Lynkerischen Kinder er­steigert, aber ansehnlich verbejjerk hat, wiederum öffenkllch verganlhen zu las­sen , wozu Termin auf

Montag den 16ken Februar Nach­mittags 2Uhr

in dem WirthshauS selbsten anberaumt worden Dieses WirrhShaus zum gold, neu Anker steht an dec Chaussee der Frankfurter Strasse, ist 2stockig, und hat öheitzbare Zimmer, deren einig- von bedeutender Göße, eine;. N den, bau , eine große Scheuer und Stallung für 60Pferde, eine bedeckte Kegelbahn und geräumigen Hof, wozu 2Morg>n, 14 Ruth. 10 Sck Garten um das Haus herum, g östentheils mir Obstbaumrn besezt, gehörig sind- Auch «st zum Be­trieb einer Brandweinbreunerei ein Brunnen in den Fellen euigehauen wor­den, welcher.übe'rfiüssig Wasser hat.