Einzelbild herunterladen

zur

9?um. 48. des Gieser Anzeigungsblättchen.

Bekannt rnachungen.

1) Da des Burgers und Schuh, mochers Daniel Felsing hinterlassene Kinder entschlossen sind, ihr elterliches Wohnhaus in der Wallthorsirase, ne­ben Heinrich Ferber und Christian Jus gard , sodann 73 Ruth. 14 Sch- Garten am Nahrungsberg, ohnweit dem Kirch­hof, neben Danrel Vogt und Adolph Frech gelegen, giebt2Alb. 71/2Pfenn. Arns dem Stadt - Aerario und ist zehnd/ frei, öffentlich an den Meistbretenden versteigern zu lassen; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Donnerstag den LrenDecember des Nachmittags um 2 Uhr in der Behausung des Hcn. Rathschöff Reiber anderaumt, in wel, ehem die Eröfnung der nähern Bedin­gungen geschehen wird.

Zugleich sollen auf Anstehen des Burgers und Büchsenmachers Johann Georg Schell Wittwe, folgende der, selben zustehenbc Grundstücke, nemlich 26 Ruth 14 Sch. Grabland auf dem

Hamm, neben Heinrich Elf und Cark Link gelegen, und

17 Ruth Grabland am untersten Ries g-lpfad, neben Caspar Neumanns Wittwe,

in diesem Termin meistbietend mitver- sieigert werden.

Giesen am 14ken Nov. 1816.

Grosherzogl. Hess Stadt-Amtsse- crelariat das.

Staudinger.

2) Die Ehefrau des dahier neu aufgenommenen Schutzjudeu, Ellas Meyer, Gürtel, Löw Franks Tochter zu Rödchen, hat sich in Ansehung ih­

res Einbringens in die Ehe, ihre weib­liche Rechtswohlthaten ausdrücklich Vor­behalten und erklärt, an dem Handel ihres Ehemannes keinen Anrheil zu nehmen, welches zu jedermanns Wis­senschaft bekannt gemacht wird.

Giesen den 31ten Oct. 1816.

Grosherzogl. Hess. Stadt-Amt. R a y ß.

3) Es stehen hier 2 noch brauch­bare Arbeits - Pferde nebst Geschirr und sehr gut conditionirten Wagen, aus freier Hand zu verkaufen. Ausgeber dieses Blaus sagt bet wem.

4) Es steht ein zum Fahren und Reiten brauchbares Pferd, zu verkau­fen. Ber wem? sagt Ausgeber dieses.

5) Labberdan das U>. 16 kr. Schell­fische das 22 kr. und beste Awoller Bücklinge, das .Stück ä 5 kr. sind zu Haven bei

C. E. Bücking, auf dem Neuenweg.

6*) Ein Logis, das sogleich bezo­gen werden kann, bestehend in 2 Stu­ben, Holzplaz, Theit am Keller und am Boden, ist in der Neustadt zu vermie- then. Bei wem, sagt Ausgeber.

7) Da mein Ehemann, der Schnei­dermeister Wilhelm Moriz Engel ge­storben ist, so lasse ich jezt die Profes­sion durch meinen zweiten Sohn fort­betreiben, welcher ohniängff nach zehn­jähriger Wanderschaft zurückgekehrt ist, und