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fung des Küfermeisters Philipp Her- bert, öffentlich an den Meistbietenden auf 6 Jahre verliehen werden.
" Giesen den 2Lten Zebr. 1816.
Grosherzog!. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.
. Stau d i n g e r.
5) Ich bin gesonnen, meinWohn- haus „ welches sowohl für jeden Privatmann als für einen Kaufmann und Wirth seines grosen untern Raums wegen , uud wegen eines troknen gewölbten , mit Steinplatten beleLten, Kellers sehr tauglich ist und im besten Bau - Zustande sich befindet, Zreykags den 29ten dieses Monats öffentlich an den Meistbietenden zu versteigern.— Dieses Haus hat einen Luten Ziehbrunnen , einen doppelten geräumigen Bo/ den, der sich zu vier Stuben noch einrichten laßt, und gegen über einen Bauplatz, worauf ein Holzstall, Waschküche, Viehstall u. ,s. w. gebaut werden kann»
Wer sich Don d^r Beschaffenheit des Hauses und Bauplatzes durch eignen Augenschein überzeugen will, der kann sich morgens täglich bei mir melden , ich werde ihm daun recht gern das Verlangte vorzeigen. Es dient dabei zur Nachricht, daß ein groser Thett des Kaufpreises auf dem Hauß stehen bleiben kann. — Die Liebhaber wollen sich an oben bemeldeten TageNachmtt/ tags zwey Uhr bei Herrn Hauptmann Schwalb in dem neu angelegten Gasthause am Selzerthor rinfinden, wo die Versteigerung yorgenommen werden
Georg Friedrich Tasche»
6) Ein Hausen Pferdemist ist all- hier zu verkaufen, und der Eigent.hü- mer bei Ausgebern zu erfahren.
7) Da ich mein ganzes Waaren- handlungsgeschäft in der Kürze beendigt zu sehen wünsche, so bin ich ent-> schlossen, alle Artikel um den niedrigsten Einkaufspreiß zu erlassen. Wer Eins oder das Andere noch davon zu haben wünscht, beliebe sich in der Kürze darum zu melden. Dasselbe besteht noch aus allen frülxer geführten .Artikeln nach neuestem Geschmack, und bei vie/ le» Artikeln in groser Auswahl.
Um noch schneller zum Ziel zu kommen, bin .ich entschlossen, einen, oder einige Tage in der Woche dazwischen zu versteigern. Welche? sollen durch die Schelle bekannt gemacht werden.
Georg Friedrich Tasche.
7) 23 Ruthen 7Schu Garten, mit guten Obstbäumen besezt , und auf dem Nahruugsderg belegen, sind aus freier Hand zu verkaufen. Bei Ausgebern erfährt man den Eigenthümer.
Gemästetes Hammelfl^fch, das extra'Aut ist, Mrd bX Metzg^meistcr Balthasgr Vog?, in der^LratM^ das Pfund ä 10fr. 2Pfenn. verkauft^
9) Meinen respect. Gönnern und Gartenfreunden mache ich hiermit er- gebenst die Anzeige: daß ich meinen Saamenhandel nicht im Nebelischeu Garten, fondern.in der Jugard'schen Behausung, Nro. 107. in der Wallthor- strafe, fortführen werde.
Conrad Hardt, Kunst/, und Handelsgärtner»
10) Ein noch brauchbares Garten- thor, das zwei Flügel hat, und von Tannenholz ist, hat jemand um eineu dilligeu Preis )u verkaufen»
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