Ausgabe 
23.3.1816
 
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fung des Küfermeisters Philipp Her- bert, öffentlich an den Meistbietenden auf 6 Jahre verliehen werden.

" Giesen den 2Lten Zebr. 1816.

Grosherzog!. Hess. Stadt-Amtsse- cretariat das.

. Stau d i n g e r.

5) Ich bin gesonnen, meinWohn- haus welches sowohl für jeden Pri­vatmann als für einen Kaufmann und Wirth seines grosen untern Raums we­gen , uud wegen eines troknen gewölb­ten , mit Steinplatten beleLten, Kel­lers sehr tauglich ist und im besten Bau - Zustande sich befindet, Zreykags den 29ten dieses Monats öffentlich an den Meistbietenden zu versteigern. Dieses Haus hat einen Luten Ziehbrun­nen , einen doppelten geräumigen Bo/ den, der sich zu vier Stuben noch ein­richten laßt, und gegen über einen Bauplatz, worauf ein Holzstall, Wasch­küche, Viehstall u. ,s. w. gebaut wer­den kann»

Wer sich Don d^r Beschaffenheit des Hauses und Bauplatzes durch eig­nen Augenschein überzeugen will, der kann sich morgens täglich bei mir mel­den , ich werde ihm daun recht gern das Verlangte vorzeigen. Es dient da­bei zur Nachricht, daß ein groser Thett des Kaufpreises auf dem Hauß stehen bleiben kann. Die Liebhaber wollen sich an oben bemeldeten TageNachmtt/ tags zwey Uhr bei Herrn Hauptmann Schwalb in dem neu angelegten Gast­hause am Selzerthor rinfinden, wo die Versteigerung yorgenommen werden

Georg Friedrich Tasche»

6) Ein Hausen Pferdemist ist all- hier zu verkaufen, und der Eigent.- mer bei Ausgebern zu erfahren.

7) Da ich mein ganzes Waaren- handlungsgeschäft in der Kürze been­digt zu sehen wünsche, so bin ich ent-> schlossen, alle Artikel um den niedrig­sten Einkaufspreiß zu erlassen. Wer Eins oder das Andere noch davon zu haben wünscht, beliebe sich in der Kürze darum zu melden. Dasselbe besteht noch aus allen frülxer geführten .Artikeln nach neuestem Geschmack, und bei vie/ le» Artikeln in groser Auswahl.

Um noch schneller zum Ziel zu kom­men, bin .ich entschlossen, einen, oder einige Tage in der Woche dazwischen zu versteigern. Welche? sollen durch die Schelle bekannt gemacht werden.

Georg Friedrich Tasche.

7) 23 Ruthen 7Schu Garten, mit guten Obstbäumen besezt , und auf dem Nahruugsderg belegen, sind aus freier Hand zu verkaufen. Bei Ausgebern erfährt man den Eigenthümer.

Gemästetes Hammelfl^fch, das extra'Aut ist, Mrd bX Metzg^meistcr Balthasgr Vog?, in der^LratM^ das Pfund ä 10fr. 2Pfenn. verkauft^

9) Meinen respect. Gönnern und Gartenfreunden mache ich hiermit er- gebenst die Anzeige: daß ich meinen Saamenhandel nicht im Nebelischeu Garten, fondern.in der Jugard'schen Behausung, Nro. 107. in der Wallthor- strafe, fortführen werde.

Conrad Hardt, Kunst/, und Handelsgärtner»

10) Ein noch brauchbares Garten- thor, das zwei Flügel hat, und von Tannenholz ist, hat jemand um eineu dilligeu Preis )u verkaufen»

11)