> i54 (
Ediktalladungm. L
Dee ZK Kleinlinöen verstorbene Gemeindsmann Joh. Philipp Reusch- Nng, hak eine fein Vermögen überfiel» Ken de Schuldenlast, hinterlassen. An Abwendung eines Coucurses aber soll auf höhere Verfügung die Gute versucht werden. „ ,, ,
Es werden daher alle, sowohl bekannte als unbekannte Gläubiger des Johann Philipp Reuschling s^n, von Klemlinden hiermit edktallter vorgela- Den, in dem auf Mittwoch den Ilten Aetobera» c, Morgens 3 Uhr anberaum- Len Termin dahier Zu erscheinen, ihre Habende Forderungen zu liquibiren, And sich der nöthigen Vorschläge Zn Abwendung des Concurfes — im Aus- Lleibungsfall hingegen — zu gewärtigen , daß sie nachmalen nicht weiter gehört, und mit ihren attenfalsigen Forderungen von diesem Debitwesen aus- ze schlossen werden.
Mesen den Iren Sept. 1813.
Grosherzogl. Hess. Stadt-Amt daselbst.
Ray ß»
H.
Der 1755. in dem Gieser Land- Etsorte Heuchelheim gebohrne, und seit 40 Jahren abwesende Georg Chrr- stian Geißler, oder dessen Leibeserben, rverden, die jenem angefallene, in einem geringen Häuschen bestehende Erbschaft, innerhalb drei Monaten so ge- -vis anzutreren und sich hierzu zu beglaubigen, vorgeladen, als die hiesigen gesetzlichen Verwandten sonst, gegen Sicherheitsleistung, darinn werden eingesetzt werden.
Giesen am 21ten Juni 1815.
Grosherzogl Hess. Land-Amt. Fyileaills.
Bekanntmachungen.
1) Auf Dienstag den 26teit d. M« soll zu Giesen eine ansehnliche Parthie wohlqualificirtev F u h r e n p fe r d e, mit oder ohne Geschirr, nach den Wünschen der Liebhaber, unter Vorbehalt der Ratification, dergestalt, meistbietend verkauft werden, daß über die Genehmigung binnen 24Stunden unfehlbar die Erklärung erfolge.
Giesen am 6tenSept. 1815.
Das Grosherzogl. Land-Kriegs- Eommissariak der Provinz Oberheffen.
Meyer.
vt. Besserer.
2) Die der Anna Margaretha Müllerin zu Grosenbuseck zufiehende, nahe bei diesem Ork gelegene und zu Martinitag a, c. leihfällig werdende Erbleihmühle, die Schlittborgs- auch Spitz -Mühle genannt, soll
Donnerstags den 14ten Sept. l. I. Vormittags 10 Uhr
in der ersagten Mühle, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, anderweit auf sechs nacheinander folgende Jahre, öffentlich meistbietend verafterleihet werden, welches man den Sterglusti- gen mit dem Anfügen andurch zur Kenntnis bringt, daß die Mühle in einem zweystöckigen Wohnhaus und dergleichen Nebenbau, einer halben Scheuer, Backhaus nebst Rlndviehstall, sodann in drei Schweinfiällen und in zwei oberschlichtigen Mahl - und einem Schlaggang bestehet, hierzu ein Acker, drei Gärten und zwei Wiesen, so um die Mühle herum liegen, gehören, und alles in gutem Zustand sich befindet, übrigens hiervon alljährlich 13. Achtel 3 Messen 61/2Gesch. Korn und eben so M Gerste zur hochlöblichen Universi- fttals-


