Einzelbild herunterladen

eee

) 19 (

sich verstreichen zu lassen; so wird zu dieser Versteigerung Termin auf Mon­tag den iken künftigen Monats Februar des 'Nachmittags um 2 Ubr auf dahiesi- gem Rarhhaus anberaumt, in welchem die Verkaufsbediugnngen eröfnet werden sollen.

Giesen den izten Jan. 1812.

Grosherzogi. Hess. Staor-Amtsse- cretariat das.

S t a u d i n g e r.

6) Montags den iten Februar, Nach­mittags um 2. Ubr, soll in dem weissen Roß, ui der zweiten Etage, 2Leißzeug, Kleider , Bettwerk und allerlei Hauoraih, gegen gleichbaare Zahlung öffentlich ver­steigert werden.

Giesen den 2yten Jan. r8iZ«

7) Em gutes Reitpferd, eine Stute, nebst vollständigem Reitzeug , hat allhicr Jemand zu verkauten. Las Nähere ist bei Ausgebern zu erfahren.

8) Ein leichter Wagen mit Deichsel und Scheere, nebst Crndte-Leiteru, siebt aus freier Hand zu verkanten, so wie ferner ein Clavier. Bei Ausgebern er­fahrt man wo?

9) Alle Arten von vorzüglich guten Garten-Sämereien sind in den billigsten Preisen bei mir zu haben. -

Markin Mergoit, Gartner, wohnhaft auf der Mäusburg.

10) Es sucht Jemand den Jahrgang 1794, von Becker's Almanach fürs ge­sellige Vergnügen zu kaufen. Ausgeber sagt wer's

ri) Da cs zur Aufrechthaltung der dahier bestehenden höchst wohlthätigen Sterb- und Leichen-Lasse nöthig ist,

daß die mit ihren Beitragen noch resti- renden Mitglieder dieselben baldigst be­richtigen ; so wird ihnen hierzu ein Ter­min von 4 Wochen gestattet, und zugleich bemerkt, daß, wenn sie ihrer Schuldig­keit nicht nachkommen, bereits Maas­regeln getroffen sind, welche zu diesem Zwecke führen, ihnen aber keineswegs angenehm seyn können. Der zeitige Cas­sler, Herr Magister Keil, wirb die Rück­stände gegen Quittung in Empfang neh­men. Giesen den 291?» Jan. i8iz«

Der Direccor und die Vorsteher

12) Mit hoher Erlaubnis giebt Un­terzeichneter hicmir einem geehrten Pu­blikum die Nachricht, daß er alle Arten von Augengläsern nach Kunstregeln ver­fertigt, welche vvn Kron - und Flint» glas'geschliffen werden. Meine Brille» sind nach Verschiedenheit des Sehmaases eingerichtet, sowohl für kurz - und nah- sichtige, als auch für solche Augen, die nicht tu der Nähe, sondern in der Ferne scharf sind. Diejenige Brille, welche den Augen, je nachdem sie beschaffen sind, am angemessensten und woblthatigsten ist, wird sogleich nach den Regeln von mir bestimmt; wobei Niemand besorgen darf, daß die Augen angegriffen und noch mehr geschwächt werden; diese Be­sorgnis findet blos bei Vergröftrungs- gläsern statt. Vielmehr zeigt sich, wie schon gesagt, gerade das Gegentheik, da­her diese Brillen nicht nur Cvnscrvaiions,, sondern auch Restaurations - Brillen heis­sen sollten. Ich verkaufe auch kleine und grose Mikroskope in verschiedenen Sorten, welche von 10 bis 102,020 mal vergrö, fern, desgleichen Perspective, Lcsegla- ser, VergröserungS - Spiegel, Staaren- Brillen, botanische Luppen, einfache und doppelte Lorgnetten, Prismata, Conus u. b. in. Auch reparire ich alle schadhaft gewordene Gläser und Tclescope. Des

Erfolgs