Ausgabe 
10.4.1813
 
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) §2 (*

Verzeichnis Der hiesigen Surgpredigek.

( Verfolg.)

12. M. Johann Christoph Ebrr- Wein, aus Frankenberg, bisher Leh­rer am Pädagog, wurde 1707 zugleich Burgprediger. Er erhielt dabey 1732. rioch die Stelle eines ordentlichen Pro­fessors der Philosophie und Padago- giarchen. Starb den 16. Jan. 1734, im 66ten Jahre.

13. D. Johann Philipp Frese, nius wur-de 1734. zweiter Burgpredi­ger und erster Lehrer am Pädagog, 1736. zog er nach Darmstadt als Dia, Zonus der Hofgemeinbe, 1742. kam er hierher zurück aiS zweiter Stadt- und Burgprediger, verlies Giessen wieder im folgenden Jahre.

14. M. Johann Conrad Herrn, brod, aus Darmstadt, vorher Pfarrer zu Bingenheim, wurde 1736. an Fre­senius Stelle zweiter Burgprcdiger und erster Lehrer am Pädagog. Er gieng 4737 als Pfarrer nach Butzbach, wo er den 9. Jan. 1775. im 75Jahr, als Me­tropolitan starb. .

15. Conrad Caspar Griesbach, aus Sachsenhausen gebürtig, kam 1731. jnit dem Superintendenten Rainbach als Hauslehrer hierher. Er wurde 1717. zweiter Burgprevig'er und Frcyprediger an der Stadtkirche. Er zog 1740. als Prediger nach Butzbach, 1745. nach Frankfurt, wo er 1777., alt 72Jahre, ^taib16. M. Henrich Daniel Müller wurde 1741 Burg - und Freypredtger, 1742 zweiter Stadt- und Burgpredi- qer. Er zog 1750 nach Echzell.

17 Schilling hakte die sechs zu- letztgenannten zu College» gehabt. Als 1750 eine doppelte Vakanz entstand, er­hielt M. Johann Conrad Eberwein, der Sohn von Iohann Christoph

Eberwein, die Stelle eines ersten Stadt- und Burgprrdigers, Starb 1753.

(Der Verfolg künftig.)

Dekanntmachungen.

1) Dienstag den 13ten dieses und den folgenden Tag des Nachmittags um 2 Uhr soll in meiner Behausung im zweiten Stockwerk verschiedener Haus­rath , als Tische, Spieltische, Stühle, Schränke, Commoden, Spiegel, Bett­stelle», Porcellani, Fayence, Kücheu- geräkhe, und sonstige Sachen, an den Meistbietenden gegen gleich baare Be­zahlung öffentlich verkauft werden.

Giesen den Lten April 1313.

Vermöge Auftrags.

Schefer,

» Grosherzogl. Hess. Regierungs- Botenmeistirr.

2) Es ist von Jemand vor dem Neuwegerthor ein Seil, so zum Trock­nen der Wasche gebraucht wird, und von bedeutender Länge ist, gefunden worden. Wer sich als Eigenthümcr ge­hörig legitimirt, erhält es, und kann das Nähere bei Ausgebern erfragt wer­den.

5) Bei Jacob Walenfels' auf dem Markt wohnhaft, ist zu haben:

44 Pfund Warzenmehl a 1 fl. 30 fr- ftines Vorschuß-Mehl ä Pf. 71/2fr, Taigscher- Mehl a Pf. 5 fr.

W nzen - Grütze a Pf. 8 fr. Roggen-Mehl ä Pf. 4 fr.

4) Bei Joh. Balthas. Noll dahi/v ist doppelte Braunschweiger Schiffs- Mume, die Bouteille ä 36 fr. mit In» begriff der Bouteille, zu haben. Wer diese zurückbrlngt, erhalt ü fr. darauf vergütet. .

5) Einige