Einzelbild herunterladen

ases>

) 183 (

M

möglichste Schonung in Rücklicht der Einquartirung zu versprechen die Gnade hatten.

Giesen den 5ken November 1813.

Dr. G. m m erer, Major und -Professor d. Z. Rector.

2) Daß Jüdel, die Braut des Cchutzjudeu David Kotz zu Steinbach, die Erklärung vor Gerichte gethan, mit ihrem künftigen Mann nicht ge# meinschaftlich zu handeln un.d seiner Verbindlichkeit aus dessen Handel we- gen nicht mit einzustehen, wird hier, durch bekannt gemacht.

Giesen am ZlrenOckbr. 1813.

Grosherzoglich Hessisches Land- Amt.

FolIe» ius.

5) Es ist das Adolphische Haus in den neuen Bauen, entweder ganz, oder zu zwei vollständigen Wohnungen abgctyeilt, zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden- Nähere Be­dingungen sind zu erfragen beym

Erosherzogl. Hofgerichts-Advo- caken Bender.

4) In der Nahe vom Brand ist eine grose heizbare Stube, nebst einer grosen Stuben - Kammer und einem verschlossenen Holzstall, zu vermiethen, und kann zu Anfang Novembers be­zogen wcroen. Das Nähere ist bei Ausgebern zu erfahren.

5) Im weissen Roß dahier sind in der dritten Etage 3 Stuben, 1 Kam­mer und Küche, in einer Etage, nebst Hokzstall', und die Hälfte von einem Keller zu vermietben, davon in 4 Wo­che» Besitz genommen werden kann,

6) 2 Stuben, 1 Kammer, 1 Küche, und Holzstall, sind auf dem Kreuz zu vermiethen. Das Nähere bei Ausge­bern.

7) In Nro. 372. ist eine meubkirte Stube zu vermiethen, die sogleich b«- zogen werden kann.

8) Im Gasthaus zum Kaiser in Wctziar sind achte Göttinger Blasen­würste und Feldkiker, stückweise, er­stere um 48 fr , lezkcre um 52 fr. pr, Pfund, jezl und in Zukunft zu haben,

9) Bei Schneidermeister Heinrich Schneider ft ab fertige Strohsäcke das Stück ulst. 45 fr. zu haben.

10) Eine Commode von Nußbaum­holz und noch mehrerlei Hausrath, ist aus freier Hand zu verkaufen. Aus­geber dieses sagt wo.

Nachricht an das verehrliche lesende Publikum.

Vor einiger Zeit machte ich in die­sem Blatte bekannt, daß ich die ehe­mals Tasche et Müllersche und Kriegersche Leih- und Lesebiblio- thek erkauft habe, daß darüber eilt »euer vollständiger Katalog geordnet und nebst der Fortsetzung gedruckt wer­den solle. Dies ist nun geschehen, und der 4153 Nummern enthaltende Kata­log, dessen Borberichldie Lese-Bedin­gungen enthält, ist sowohl in meiner Handlung als bei der Lesebiblivthek selbst, um 16 kr. zu haben. Da ich ge­hindert bin, das Institut in meinem Hause aufzustellen, so bleibt cs v o r der Hand noch im bisherigen Lo­kale, dem Frech sch en Haufe auf dem Kirchenplatze aufgestellt. Das verehrte lesende Publikum ersuche ich daher, sich in allen, dies Inst'i, tut