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worden, dergestalt, daß das Pfund' dieser Fleischg.-liung m ii I n n begriff der L at e r n e u - P f e n n i u g e io. Kreuzer gelten, und diese neue Taz-e mit nächst kommen den Montag, den i6ren November, ihren Anfang nehmen soll so wird das publicum hierdurch davon benachrichtiget.
Giesen den nten Nov. t8>2.
Gtvöl-erzogl. Hess. Polizey-De- puiation das.
II.
Da bisher mehrmalen vorgekommen ist , daß ui den Welvensträucheu und von Wernenbäumen Reiser uno Stangen ge» frevelt — und solche nachher zum Berkaus herumgeiragen morden, |o wird hiermit bei Ver ieidung nachdrücklicher Strafe untersagt, dergleichen Lachen zu kaufen, menn der Verkäufer sich nicht ger-drig legitimsten kann, daß er folchö rechtmasiger Weife erlangt habe.
Giesen den t tten Nov. 1812
Grosherzogl ^ess. pvlizep; De- pululiön das.
Bekanntmachungen.
1) Dienstag den 24ten dieses Monats der. Nachmittags um 2 Uhr werden in der Woonung des Jndustrie,chul- 'lehrer Schulz dahier Welbokleioer, Eom- moden und sonstiges ^olzwerk, öffentlich an den Meistvletenden versteigert werden , werchev zu Jedermanns »Nachricht mir der Bemerkung hiermit bekannt gemacht wird, daß die Abgabe nur mit der Zahlung geschehen kann.
Giese»! den izten'Nov. 1812.
Grveherzogi. Hess. Stadt-Amts- ftcretariat das.
S r a u d i n g e r.
2) Da der Burger und Schuhmacher Christoph Ramspcck dahier Willens ifi> das seiner Ehefrau erblich zugefallene, auf
Verzeichnis
der hiesigen Sradtpfar rev.
( Verfolg. )
2i. Ernst Wilhelm Susemrhl,4us Hopfgart?!» A. Alsfeld gebürtig, war anfangs Pfarrer in seinem Geburtsort, und erhielt 175Q, nach Heusers Tove, die zweite Pfarrstelk ; 1761 die erste Stadt - und Burgpfarrerstelle. Starb den 23 Nov. 1763, alt 47 Jahre.
22. IVL. Johann Christian Dietz, aus Bingenheim gebürtig, wurde 1745 Lehrer am Pädagog, und dabei 1754 zweiter Burgprediger. Er kam 1761 an Hie Stadtkirche als zweiter Pfarrer, 1764 als erster Pfarrer und Definitor Er er- tzielt 1771 zugleich eine auserordentliche Professur der Theologie, und starb den S2. Fedr. 1784* in seinem 65. Levensjahre.
23. M. Johann Georg Gottlob Schwarz-, aus Grebenau, wurde 1763 als zweiter Stadt - und Burgpreviger hierher berufen, und erhielt davei 1771 eine auserordentliche Professur der Theologie. Im I. 177?- 9'eng er alb Ju- fpekturadjunkt nach Grünberg ab, 1777 als Inspektor nach Alsfeld.' Hier starb er den 4. Merz 1788, alt 54 Jahre.
24. M. phi.ipv Melchior Sieber, ans Giesen, anfangs Lehrer am hiesigen Pädagog, darauf Jnfpekturadjunkt zu Butzbach, wurde 1773 Schwarz Nachfolger als zweiter Stadt - und Bnrgpfar- rer. Sein Tod, welcher schon den 17. May 1775, in seinem 53. Lebensjahre, erfolgte, wurde allgemein bedauert.
(Der Verfolg künftig.)
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Polizey - pndlicanda» I.
- Da d-r Preis des Schweinenfleisches Von 9 Kreuzer aus 9 fr. 2 Heller gk setzet


