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Verzeichnis dLr hiesigen. Stadtpfarrer.

( Verfolg.)

2. Johannes Ulichius würde 1542, nsch Greftrs Abzug, zum Stadtpfärrer bestellt. Er starb 1554. in seinen besten Jahren. Seine Wittwe Agathe klagte vor dem Stadthaller Ioh. Bendel zu Wetter gegen den Pfarrer Michael zu Grolenbuseck wegen Eheversprecheus, wie ans den gedruckten Actenftücken über das Buseckertha! zu ersehen ist. Dieser wurde ihr sieden Gulden Münze zu erlegen ver- Artheilt.

3. Der Nachfolger des vorigen wurde M, Henrich Orth, von Caldern unweit Marburg, gebürtig. Er war. vorher Professor der Philosophie zu Mar­burg gewesen , und stand 1554 bis 1.564. hier im Amt. Er bekam mildem Sradt- rath grvse Streitigkeiten, und wurde, aus dieser Ursache , bey einer entstandenen Vakanz, als Professor der Theologie nach Marburg versetzt. Hier starb er. 1-575/ alt 52Jahre..

(Der Verfolg künftig.)

Bekanntmachungen.

1) Montag den roten August und die folgenden Tage, Nachmittags um 2. Uhr werden in der Wohnung, des Herrn Stadtguartiermeister.Busch, Weißzeug, Bettwerk, Weibskleider, Holzwerk und Hausgerathe, öffentlich an den Meist­bietenden gegen baare Zahlung verstei­gert werden, welches zu Jedermanns Nachricht hiermit bekannt gemacht wird.

Giesen den ztlen Iul. 1812.

Grosherzog!. Hess Stadt - Amts- secretariat das..

S t a u d i n g e r.

2) Mit der Versteigerung der medi- Mischen Bücher aus dem Nachlaß des

verstorbenen Grosherzogk. Professors Dr, Schulz wird künftigen Montag den loten d. M. Nachmittags 2 Uhr und die fol­genden Tage sortgefahren und bemerkt, daß ausserdem zugleich alsdann auch eine Anzahl juristischer und historischer Bücher, wovon der Catalog im Anhänge das Ver­zeichnis enthält, öffentlich versteigert werden. Giesen den 7ten August 1812..

In Auftrag.

S rr o-ck er, Universttäts-Secretär.

Z) Da die zu den zu verlovsenden Neun Ohm Wein bestimmt gewesene 2000. Loose sehr langsam abgehen, und daher diese Verloosung noch sehr in die Länge hinaus verschoben werden könnte so werden nun wegen den bereits abge- sezten Loosen nur '21/4 Ohm Wein mit­telst 500. Loosen zu die,er Ausspielung bestimmt und solche, so wie die Loose alle untergebracht sind vorgenvmmen werden. Im Ganzen bleibt e* aber bei den schon bekannt gemachten Bedingun, gen, daß uehmlich jeder Gewinnst dem Gewinner in einem dazu bestimmten Fäß­chen, lrankstenerftei, den Tag nach der Verloosung übrliefert wird diese Ver- lvosung unter amtlicher Aufsicht gesche­hen der Tag sowohl, als der Ort, an welchem dieselbe vorgenvmmen werden solle, in diesem Blatt noch bestimmt an­gegeben werden wird. Weiters wird be­kannt gemacht, daß

der rothe Wein ä 72 fl pr. Ohm der weise ä 46 fl. Ohm - Halbohm-- und Viertelohmwei'fe verkauft wird. Auf Verlangen werden auch Proben davon abgegeben.

Giesen den 7ten August

Wigandr, Grosherzogl Hess. Hofkammer-

Kanzellist,

4) Mor-