) 71 C
t/*4 M. 15 R. 71 Sch. haltende Garten, an der Schoor, grebt z Alb.
3 ij2'Dfenit. Zins in hiesigem Kasten , ihid ist zehendfrei- Alitverstrichen werden.
Giesen den 2ytsn April ign."
Grosherzvgl. Hess. Stadt-Amtsi secretariat das»
Stauding er.
7) Das in der Wallthorstrafe gelegene. dem Burger und Wirth, Johann Philipp Müller zustehende WohnhauS- soll Montag den Uten künftigen Mo- nats May, Nachmittags 2. Uhr, auf dem dahiesigen Rachhaus, unter den irn Termin eröfnet werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden. Giesen den 24ten April 1812,
Groeherzogs. Hess. Stadt-Amrs- secretariat das.
Staudinger. -
8) In der Feldmark zu Heuchelheim, Landamts Giesen, steht den Eckhard- und Scipionschen Erben das Zebut- recht zu, welches nach Abzug der darauf hastenden herrschaftlichen Abgaben, einen jährlichen Ertrag von ungefähr 33 fl. liefert. Da die itzige Interessentin, die Frau Munitionare Kokal in Gräz, dasselbe zu verkaufen Willens ist'; so bestimmt der unterzeichnete Mandatar derselben
Freytag den 8ten May d. I. Morgens 9 ilbr zur öffentlichen Versteigerung im Gasthaus zum Schwanen in Heuchelheim, woselbst neben der vor- behaltlichen Ratification, die weiteren Bedingungen werden bekannt gemacht werden.
Giesen den iZten April 1812.
Hofgerichtsadvokat Neidhardt,
9) Die heutige Erklamttg öer IudiiO Lehe, Braut des in den Grosherzogl.- Schutz nach Steinberg anfgeNommen.E Juden Meyer Seligmann KalZ> daß siZ mir diesem ihrem künftigen Ehemann^ feinen gemein schäft! ich en Handel treiven-- fur dessen Schulden nicht haften,.- sc-n^ dern sich vielmehr ihre weiblichen Rechts» wohlthaten vorbehalreu wolle, wird hier- durch zur öffentlichen Kennrniß gebracht
Giesen den i/teu April 1812;
Grosherzogl. Hess. Land - Amt, § 0 llenius,
zo) Eine meublirte Stube iss auf' dem Selzereweg zu vermiethen, die fes- gleich bezogen werden kamt!. Der Eis genthümer rst bei Ausgebern zu e r fr a g e r^
ri) Im weissen Roß allssier find § Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, Holz» stall und Theil am Keller, zu vermix» then, wovon sogleich Best',; genommen werden kann.
J2) Eine menblirte Stube ist auf'dee Maueburg zu vermiethen, die sogleich bezogen werden kann. Bei wem ‘I erfährt man bei Ausgebern.
13) Es hat allhier jemand ein gutes Clavier zu verlehnen. Nähere Auskünfte ertheilt die Erpedition dieses Blatts.
T4) Ein junger Äkademiker, der bei eitr-em gründlichen Studium und mehrjährigen Aufenthalt in Frankreich und Italien sich schmeicheln darf, die Sprachen dieser beiden Lauder |it besitzen- wünscht während sein-r dreijährigen akademischen Laufbahn darin, vorzüglich aber in der französischen Sprache, ^Un» terricht zu erthe-len. Da ihn nicht wer- kantilische Absichten, sondern blos die- Liebe;u tiefen beyden schönen Sprachen^ und die Bitten einiger seiner Freunds


