Ausgabe 
28.12.1811
 
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_ Bekgrmtrmchungsn.

1) Nach erhaltener Erlaubnis vvN Herrn Polizeppath Ra wird.Unter­zeichneter folgende Stücke im Monat Ja­nuar 1812. unter obrigkeitlicher Aufsicht, im Saal des hiesigen Schieshaufes, ver- lloosen lassen:

i) Eine Tafel-Uhr, nach dem neuesten Pariser Geschmack. Das besonders gut gearbeitete Werk hangt in der Seite ei­ner aus Messing oder Bronze verfertig­ten, im Feuer vergoldeten Figur, for- neu Mensch und hinten Pferd vorftelleud. Die Figur ruht auf einem Postament von schwarzen Marmor, und daß Ganze ist mit einer Glasglocke umgeben. Die Uhr geht 8 Tage, und schlagt ganze u. halbe Stunden.

2) Ein Paar Leuchter von Augsbur­ger Silber, 40. Lvth schwer, und nach der neuesten Art gearbeitet.

3) Eine Uhr von 18 karathigen Gold, «ach der neuesten Art.

4) Ein Pfeifenkopf von Meerschaum, Beschlagen mit Silber.

5) Eine Uhr von karatbige» Gold, mit einem Ober - Kapsel.

6) Eine silberne Uhr mit einem Se­kunden - Zeiger. Auf dem Spiral ein Diamant.

7) Eine silberne Uhr.

8) Ein Paar Ohrringe von 14 fara- 1higen Gold.

9) 6 Stück silberne Caffee-Löffel nebst Zucker-Zange.

io) ü Stück silberne Caffee-Löffel, ohne Zucker-Zange.

11 j Ein Ring von 14 karathigen Gold.

12) Ein Paar mit Silber plattirte Leuchter.

13) Ein Paar Ohrringe von i4kara- ihigen Gold.

14) Ein Paar von gleicher Güte.

15) Ein Paar dergleichen.

16) Ein Paar dergleichen.

17) Ein Paar dergleichen.

18) Ein Paar dergleichen.

19) Ein Ring von 14 karathigen Gold» 20) Ein Vergleichen von gleicher Guts.

21) Ein dergleichen.

22) Ein dergleichen.

23) Ein dergleichen.

24) Eine silberne Uhr-Kette.

25) Eine dergleichen.

Von diesen 25. Preisen sind 15. zu Prä­mien bestimmt, welches in einem gedruk- teil Plan bei wir einzusehen. Loose, das Stück zu 15. fr. sind in meiner Behau­sung zu haben.

Giesen im December igu.

Hermann Oppermann.

2) Ich bin gesonnen, mein in der Kaplanögaffe neben Hrn. Hauptmann Schwalb gelegenes Wohnhaus, beste­hend in 8 Stuben, 4 Stuben-Kainwern, 3 Neben-Kammern, einem groser, Boden, 2 Küchen, worinn sich ein groser kupfer­ner Waschkessel eingemanert befindet, 2 Keller, einem Brunnen, nebst Hof und Stallung, aus freier Hanv zu verkaufen.

Ziegler, Cchuhmachermeister.

3) Am zweiten Weihnachtsfeiertag des Abends zwischen yund loUhr ist eine vierzehn Viertel grose, gelbliche sei­dene Shwal, mit Frangen, vom Neuws- ger Thor an bis auf den Markcplaz hin, verlohren worden. Wer solche gefunden, und in die Expedition dieses Blatts ab­liefert, erhält eine Belohnung von drei Gulden.

4) Ein ganz neuer moderner Klei­derschrank mit 2 Thüren und Schubka­sten, wie auch ein halb Dutzend ganz neue unbeschlagene Stühle, von Nuß­baumholz , nach der neuesten Art gear­beitet, sind billigen Preises zu verkau­fen. Nähere Nachricht in der Expedition.

5) Bei