Ausgabe 
8.6.1811
 
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denden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden sollen.

Giesen den /renIum) ifcu.

U cf |i e i tt,

4),Da die verwiltwete Fron Regie- rungeräthin Schmidt dahier freiwillig entichioffen ist, ihr in der Wallkhorstrase gelegenes Wohnhaus, nebst Hinterhaus und Zugehör, unter den bei der Verfiel» gerung bekannt gemacht werdinden Be­dingungen Montag den ivtcn Juni d. I, Nachmittags 2. Uhr in dem gedachten Hanje selbst öffentlich versteigern zu las- seti, |o wird dieses erhaltenem Auftrag gemas hierdurch bekannt gemacht,

Giesen den zoten Mai 1811.

In Auftrag.

Strecker,

5) Da Donnerstag den rztenIuni und an den folgenden Tagen in den Herr­schaftlichen Waldungen des Gleiberger Forstes einige Hundert Klafter Buchen - und Eichenholz, eine Part hie Buchen Prügelbolz, mehrere tausend Stück Bu­chen und Eichen Wellen gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigt werden sollen, so können sich die Kauflu­stige in des Herrschaftl. Schultheisen Be­hausung zu Krofdorf einfinden.

Giesen den rzten Mai 1811» Grosherzogi. Hess. Sradtamk das.

R a y ß,

6) Es ist in der Wallthvrstrase ein für einen ledigen Herrn angenehmes Lo­gis , mit 4 Fenstern auf die Hauptstrasse gehend, woran ein Alkov stoßet, mit allen bequemen Meubles, und alles ganz neu, zu vermiethen, und kann täglich be eben und bezogen werden. Ausgeber sagt wo ?

7) Meinen resppft. Freunden zeige ich Yiermit an, daß ich meine bisherige

Wohnung in der Schloß gaffe, mit der ins gewefenen Berschen Haus auf dem Kreuz, verwechselt habe.

Giesen den 6,Jun. i8ir.

Heinrich Schneider, Schneidermeister.

8) In der Wallthorstrase sind zwei meublirte Stuben zu vermiethen, die so­gleich bezogen werden können. DaS Nähere der Ausgebern,

9) Ein noch neuer baumwollener Weiböstrumpf mit Nro. 4. bezeichnet, ist auf der Bleiche verlohren worden, und wird der Finder gebeten, solchen gegen ein Trinkgeld bei Ausgebern dieses ab­zugeben,

ro) Mehrere Achtel grvse Kartoffeln sind allhie,r zu verkaufen. Auegeder bis­st S sagt wo l

11) In Georg Friedrich und Sophie Tafche's Handlung sind broschirte seidne gro^e und kleine Ehwals, durchsichtige Ebälchen von bunter Seide, Französi­scher und Frankfurter Putz, Neglige- Hauben, Ehemikchen, Körbchen von Fischbein, Hrrrnkappen und Parasol-, Geldbeutel mit bunten Perlchen, nebst andern Artikeln, neuerdings wieder an-- gekommen.

iGottesdienst am 9. Ium.

In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Buff. Nachmittags Hr. Pfarrer Sanner zu Heuchelheim, Amts Bingenheim, (Probepredigt,)

Morgen den 9. Juni, haben da- Frischbacken: Hrn. Kirchensenivrs Koch, Wittch , an der Stadtkirche, Hr. Müller, in den z Kronen, und Bäckermeister Ge­org Noll, beide in der Neustadt.

Ein,