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Verzeichnis
-er Superintendenten des Oberfur- stenthums Hessen.
(Beschluß.)
20. v. Johann Christoph von Bielenfeld, Oberhofprediger zu Darmstadt, lom 1694 als erster Professor der Tbeo- logie und Superintendent, Oberkirchenrath und Direktor des CvnsistoriumS hierher. Starb 21. Jun. 1727, alt 6z Jahre«
21. D. Io Hann Bartholomaus Rüdiger, aus Grünberg, Professor der Theologie, erhielt 1720 die Marburger Diöcese, 1727 wurde er prof. primär« mit Beibehaltung seiner Diöcese. Starb z. Jul. 1729, alt 69 Jahre.
22. Johann Gottfried Schupart, wurde 1720. al6. dritter Professor der Theologi: und Superintendent der Alsfelder Diöcese von Heilbronn hierher berufen. Nun waren zuerst drey Superintendenten hier. Er rückte 1729 zur ersten Stelle hinauf, und erhielt den Giesser und Alsfelder Sprenge! zugleich. Starb 3. Aug. r/zo. an einem Scblag- floß am Brunnen zu Langenschwaibach, -a er Rektor der Universität war.
23. v. Johann Georg Liebknecht, wurde 1729. Superintendent des Mar- durger Spreugels, wozu, nach Ram- Lach's Tode, die erste theologische Lehrstelle kam. Starb 17. Sept. 1749# alt Jahre.
24. v. Reinhard Henrich Rolle, wurde 1730. als dritter Professor der Theologie und Superintendent der Alsfelder Diöcese von Dortmund Hierher berufen. Er erhielt zugleich 175z die Mar- burger Diöeese. Starb 2. Okt. 1768. ich Lzsten Jadre.
25. D. Johann Jakob Rambach, wurde 1731. als erster Professor der Theologie und Superintendent von Halle hierher berufen. Starb 19. April 1735, alt .42 Jahre,
26. D. Johann Hermann Ben, ner, wurde 1742. der ersten Superittlen- dentur Verweser, 1753 wirklicher Superintendent dreier Diöcese. Starb g. 3uU 1782 , im 8zst n Jahre
27. O. Christoph Matthäus Pfaff, wurde 1756. als General suprrinrendent und Canzler der Universität von Tüdiu- gen hierher berufen. Starb 19. Nov. 1760., alt 74 Jahre.
28» O. Johann Stephan Muller^ als dritter Lehrer der Theologie von Jena hierher berufen, wurde in dem Jahre seines Todes (24. Sh. 1768, im Z9sten Jahr) Superintendent der Marburger Diöcese.
29. D. Johann Georg Bechtold, wurde 1769. Superintendent der Alsfelder Diöcese, 1771. der Marburger. Er erhielt 1785, »ach Rosenmüllers Weggang , die erste Lehrstelle in der Fakultät, die Giesser Diöcese und Oberpfarrs stelle. Starb 16 Ott. 1805, alt 73 3*
30. D. Ludwig Beniamin C>u- vrier, kam 1772 ais dritter Lehrer der Tbeoiogie, erster Burgprediger und Superintendent der Alsfelder Diöcese hierher, 1785. erhielt er die Marburger Diö- cese. Starb 1. 0h. 1792., alt 57 I.
31. v. Johann Georg Rosenmüller, kam auf Ostern 1783* alö erster Superintendent und Professor der Theologie von Erlangen hierher. Im Herbst 1785. folgte er einem Rufe nach Leipzig.
32. Johann Christoph Fride- rich Schulz, wurde ,785. Superintendent der Alefelder Diöcese und erster' Burgprediger; 1793 rückte er in die zweite Stelle der Fakultät und behielt seine Did- cese bey. Starb 26. Jan, 1806., im 59, Jahre.
Bekanntmachungen.
1) Da zum Behuf Groeberzogkicher Chausseeabermals mehrere Taufend


