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steigt werden sollen, und die Liebhaber stch um gedachte Zeit in der Wohnung des Schultieisen zu Krofdorf einzufinden haben. Giesen den isren Inlii 1810.

Grovherzogi. Hess. Stadt - Amt. R ay ß.

2) Auf Requisition herrschafrl. Amts Hohensolms wird hierdurch bekannt ge­wacht daß der seit 179'j. wegen der Kriegs t Unrnhen eingezogene da hiesige Vieh- und Kramer-Markr künftig wie­der, und zwar auf den Montag in der Vollen Woche vor Bartholomai, dieses- mal also den izren August, gehalten wer­den solle.

Giesen den izren Inlii igio, Grosherzogl. Hess. Stadt - Amt.

. Rayß.

5) Johannes, Johann Ludwig Wald- schmirrs zurückgelassener Sohn aus Fel- lingkhaußen, welcher am 2gren Inlii 17p gebohren, und gegen 40 Jahre ab­wesend ist, oder dessen Leibeserben wer­den hierdurch össenrlich vorgeladen, um sich innerhalb 3. Monaten zu dem, un­ter Curatel stehenden, etwa 300 Gulden betragenden Vermögen des Ersten so ge­wiß zu legitimsten; als sonst dasselbe an die hiesigen nächsten Verwandten aus- gehändigt werden wird.

Giesen a n 25(611 Juni igic, Grosherzogl. Hess. Land - Amt.

\ F 0 llenius,

4) Es ist ein Logis in dem Klipstek- nischen Haus zu vermiethen, und kann den lten November bezogen werden. Es können mehr und weniger Zimmer abge­geben werden, nachdem sich Liebhaber finden; eben so mit dem Garten. Das übrige besteht in einer Küche nebst einer daran stossenden Gesindstube und Speise­kammer, einem gewölbten Keller, Pfer­destall, einem grosen Holzstall nebst Bo­den, worauf eine verschlossene Kammer

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ifl, Tbei! an der Waschküche, und ver­schiedene kleine Stalle.

5) Ein in der Räbe der Stadtkirche gelegenes aus drei neu tapezirten Zim­mern bestehendes Logis, mit oder ohne Küche und Keller, ist zu vermiethen, und kann täglich bezogen werden- Ausge­ber dieses sagt wo?

6) Am festen Gieser Jahrmarkt, den 4ten 3uiii, ist auf dem Wege von Giesen nach Steinbach, von mehreren Kühen, e>ne entlausen , die aller Nachfrage oön- erachltt, noch nicht har entdeckt werden können, und höchst wahrscheinlich noch im Wald herumirrt, oder aber von irgend Jemand anfgefangen und eingestellt wor- den ist. Sie ist iunkelroth von Farbe, hat eine weisse Blässe, etwas schief nach unten gebogene Hörner, und harre beim Entlaufen ein altes, aber starkes Seil um den Hals. Wer einige Nachricht da­von geben kann, zu deren Wstdererlan- gung verhilft, und es bei Ausgebern bald­möglichst anzeigt, bekommt vom ErgLu- thumer sechs Kronentyaler.

7) Ein junger Mann von gesetztem 2Vesen, welcher vermalen bei einem Ren- teiamte assistirr, wünscht diese Stelle, da er Jurisprudenz stuostt har, gegen eine bi einem Jnstizamte vertauschen zu können. Uebrigens wird bemerkt, daß derselbe gegen sehr annehmliche Bedin­gungen eimrelen wird. Nähere Aus­kunft darüber giebt Ausgeber dieses.

8) Es wünscht allhier Jemand ein gutes Elavjer oder Pantaleon zu lehnen. Bei Ausgebern das Nähere.

Gottesdienst am 22. Julis.

J>r der Burgkirche. Morgens Herr Profegor Dieffenbach. Nachmittags Herr Kandidat Kann.

Mor-