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unter denen bei dem Verstrich noch be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden verstelgt werden. Giesen den i4U»^um i8i0.

L re tz.

4) Da der dem den 2c-ten v. M. ge- haltenen öffentlichen Verstrich oer von dem Burger und Schmivmeister Thomas zurückgelasseuen liegenden Güryer, nach­folgende heiße Acker

J) ohngefähr 11/4 M. Acker am Er- dekaurerweg, neben Iol). Zoff Ei- monv Wilkib, giebt 2 2Mess, med. in den Kirchenkasten, und tst mit Korn besaamt,

2) Z/chM. Äcker daselbst, giebt 1 Mess, med, zur Kellerei,

t^icht auf die Schatzung gekommen find, und die Erven um deren nochmalige Ver­gantung gebeten habest- so wird zu be« fagker nochmalrgen öffentlichen Lergan- rung Termin auf Mittwoch den 27ten d. M. Morgens um 10Uhr anberaumt, und fvlchrs hierdurch bekannt gemacht, da­mit o.e Liebhaber sich an besagtem Ter­min auf dem Rathhaus, wvderVerstrrch gehalten wird, emsinder können. Zu­gleich macht man auch bekannt, daß den 2iten d. M. Nachmittags um 2 Uhr in dem Schmidt Thomasischen Haus auf dem Neuenweg, Vertwerk, Weiszeug, Schranke, Küchengeräth, Schmidshand- werkszeug uno anderer Hausratb, öf­fentlich an den Meistbietenden versteigt werden soll.

Giesen den i4ten Juni 1810.

Dietz.

5) Donnerstag den arten dieses, Nachmittags 2Uhr, sollen auf Gros- herzoglichen Oberkriegs-Kollegial-Berehl -alte Soldaten - Röcke, Hüte, Westen, Hosen und Kamaschen, von jedem Arti­kel in circa «Ho Stücke , in dahiesigem Zeughaus öffentlich versteigert werben;

9r (*

welches hierdurch zur Wissenschaft der Kauflustigen bekannt gemacht wird.

Giesen den 8ten Ium 1810.

Amend.

6) Eine ohngefähr 90. Maas hal­tende , aus platten Kupfer gemachte, Brankweinblase, nebst allen zur Breuue- rey erfoderlichen Geräthschaften, sodann

einen 28 Fuß lang und H Fuß breiten Holzftall, hat dahier jemand zu verkau­fen. Ausgeber dieses Blatts sagt: wer?

7) Ein gutes Clavier ist zn verleh- nrn. Ausgeber dieses sagt wo?

8) Eine von Grewe in Mannheim verfertigte F l ö t t r a v e r se von Eben­holz, welche mit Elfferlbein garnirer ist, und drey Mittelstücke nebst einer Pfropf­schraube har, ingleichen eine Violin von Steininger in Aschaffenburg nebst Futteral, welches verschlossen wer­den kann , sind zu verkaufen. Bei Aus­gebern dieses kann man erfahren wo.

9) Ein Kleiderschrank von Tannen­holz, mit zwo Thücen und einem fran­zösischen Schloß, ist allhier zn verkau­fen. Wo? erfahrt man bei Ausgebern.

10) In dem Gasthause einer benach­barten Sradt wird zur Erlernung der Wirrbschaft ent junger Menich mit oder ohne Lehrgeld sogleich in die Lehre ge­sucht. Ausgeber sagt wo?

rr) Ein junger Mensch von 17 Jah­ren , aus hiesiger Gegend gebürtig, wünscht dahier die Handlung zu erlernen, und erbietet sich zu Stellung einiger Eau- t,c'IL Das Nähere hierüber ist bei dem Universitäts-Biüardeur Höpfner zu er- fahrem

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