Ausgabe 
13.1.1810
 
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Ediktalladung.

Nachdem der dahier als Grosher- zog!. Gerichtschreiber gestandene Georg Philipp Carl Äroell, vor kurzem ohne Hinterlassung bekannter Leibeserben mit Lod avgegangen, und hiesigem Amte -je Auseinandersetzung dessen Verlaffen- fchaft von Grosherzogl. Hofgericht zu Giesen committirt worben ist; so werden alle diejenige, welche entweder als Er­ben , oder aus irgend einem sonstigen rechtlichen Grund Ansprüche und Forde­rungen auf die Hinterlassenschaft gedach­ten Grosherzogl. Gerichrschreibers zu ha­ben glauben, hierdurch edidtaliter vor- geladen, so gervis

Donnerstags den iten Februar k.

I. 1810. Morgends 9 Uhr vor hiesiger Gerichtöstelle, entweder in Person, oder durch genüglich Bevoll­mächtigte zu erscheinen, und sowohl ihre Forderungen, und Ansprüche auf die in Frage stehende Verlaffenschaft einzukla­gen, richtig zu stellen, wie auch der Er- öfnung der von dem Verlebten errichte­ten, und bei hiesigem Amte hinterlegten lezten Willens - Verordnung beyzuwoh- nen, als sie ansonsten mit ihren Anfor­derungen an die Verlaffenschaft nicht wei» ter gehört, vielmehr damit völlig aus­geschlossen, und nach Maasgabe des Te- stainenls denen Behörden baS Hinterblie­bene Vermögen des Erblassers werde aus- gehändiget werben.

Signal. Langgönö am i6ten Decem­der 1809.

Von CommisfionS wegen.

C. G. von Zangen,

Bekanntmachungen.

e) Alle diejenige, welche an den Nachlaß des verstorbenen hiesigen Bur­ger und Tuchmacher Georg Philipp Lehrmund und dessen nachher verstorbene Ehefrau eine Anforderung zu haben ver­meinen , werden hiermit vorgelaben

Donnerstag den rgten dieses, Morgens 9 Uhr, solche bei Amt anzuzeigen, gegen- salls sich zu gewärtigen, daß sie nach­mals weiter nicht gehöret, sondern das hinterlassene Vermögen den Kindern und Enkeln verabfolgt werde.

Giesen den sten Jan. 1810, Grosherzogl. Hess. Stadtamt.

R a y ß.

2) Künftigen Mittwoch, alö bett i;ten d. M. Nachmittags um 2. Uhr, sollen in dem Gasthaus zur Sonne auf dem Selzersweg, mehrere Zentner Pa- tentcaffee, so wie auch einige Kleidungs­stücke und Weiszeug öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden.

Giesen den i2tenJan, isio.

Dietz.

3) Ich habe bereits schon mehrere Be­stellungen bis zum 24ten dieses nach Darmstadt, und von da hierher, über­nommen , es fehlt mir aber sowohl nach Darmstadt hin, als auch von da zu­rück, an voller Fracht; ich ersuche dem­nach hierdurch ein geehrtes Publikum, mich mit Aufträgen zu beehren , und ver­spreche die pünktlichste und billigste Be­stellung.

Giesen den raten Jan 1810.

Ludwig Flett, in der Neustadt.

4) Guter Apfelwein, die Maas ä 12 fr., ist allhier im grünen Baum zu Haden.

5) In der WaÜthorstrafe ist ein Lo­gis, in 2 Stuben, i Kammer, Küche, Keller und Holzplaz bestehend, zu ver- miethen. Bei Ausgebern erfahrt man wo?

6) Zwei Stuben mit oder-ohne Meu- hleö, sind in der Wallthorstrase zu ver­mies