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Bekanntmachungen.

i) Nachfolgende der Maria Elisa» betha, Jacob Zinsers Ehefrau zugehö­rige Feldgüter, als

r/4 M. i6Rut. i21/2 Sch. Acker am Leifertsrvder Weg, an Heinrich Wil­helm Krailings Erben, und zwar daS untere Tbeil am Weg,

1/4M. 20 R. 61/2 Sch. Acker daselbst, an Georg Heinrich Lony,

1/4 951. 4R. z S. am GleidergerWeg, 1/4 T?. 16 R. ;S. Acker am Sand- "kauter Weg das miklere Theil, giebk Z i/z Gesch. med. in die Kellerey,

1/2 M. g2R. am halben Zehnten, an Johannes Weil und Andreas Stohr, z/2 M. z R. 61/2 S. Acker am Warth­weg, an Balthasar Schiefer, giebt 2 Westen ständig Korn,

1/2 9JL zz R. 4 S. Garten hinter dem Wallbrunnen, das zte Theil, giebt 2 Westen med. in die Kellerey, sollen Donnerstags den 29ten !. M. Vor­mittags 10. Uhr ans dem Rarhhaus da­hier, unter denen beim Verstrich bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffent­lich versteigt werden.

Giesen den ytenNov. 1810.

Vermöge Auftrags. Eckstein.

2) FreytagS den i6ten November Morgens 10. Uhr soll eine Quantität Gerste parthieweiS öffentlichan den Meist- dietenden auf dahiesigem herrschaftlichen Fruchlspeicher auf dem Zeughaus versteigt werden. G'.eseu den 7ken Nov. 1810.

Groöherzogt, Hess. Rentamt daselbst.

3) Gutgewachsene, veredelte junge Obftbäume, als Aepfel; Birn - Reine­claude - Mirabellen - weise und Damas» cenerpflaumenstamm«, das Stück 32 Fr., sind bei dem Pfarrer Raßmann in Aslar zu haben.

4) Wein neu gebautes WobnbauS nebst Stall, aufdem Neuenweg , ist ganz zu vermiethen, und kann in Zeit von ei­nem Vierteljahr bezogen werden. Lieb­haber dazu können sich bei mir selbst melden.

I. W. Sauer.

5) Das Haus des verstorbenen Re» grerungsraths Adolphi in den Neuen- Bauen ist nebst Hof und Stallung im Ganzen von Neujahr an zu vermiethen. Miethslustige werden gebeten, sich in Ansehung der näheren Bedingungen an mich zu' wenden.

Laubach den 24ten Oct. 1810.

Rathin Adolph!.

6) Da es dem grösern Theil der hie­sigen Schuhmacherzunft bisher unbekannt geblieben seyn mag, daß bei mir Küh- und Rindsleder, wie auch Kalbleder und Zeuchleder, zu haben sey, so mache ich solches hiermit bekannt, und erbiete mich, sämtliche Sorten Leder um billige Preise zu erlassen. Auch sind alle Sorten grüne und schwarze lederne Kappen bei mir zu haben. Christian Daniel Sack,

Rothgerber, wohnbaft in der Kaplansgasse.

7) Winter - Kappen von Casimir, Tuch und Sammet, mir und ohne Pelz, nach dem neuesten Geschmack, sind zu haben, bei

Ludwig Ferbers Wittib, in der Löwengasse.

8) Fn den neuen Bauen ist 1 Stube und Kammer mit Meublen, allenfalls auch ohne Meublen, sogleich an eine stille Mannsperson oder ein Frauenzim­mer, das jedoch nicht selbst kocht , zu vermiethen. Ausgeber dieses ertheilt be­stimmtere Nachricht.

9) Ein