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pslizey t pubkicandum.
Da die beschwerende Anzeige geschehe», daß bei den hiesigen Mezgern oft kein geräucherter Speck zu bekommen sey, und dahero verordnet worden, daß vom iten December.laufenden IahreS an , ein ;eder Mezger welcher Schweine schlach- rer, jederzeit einen Vorrath von zwanzig Pfund geräucherten Specks halten, nnb Laß derjenige Mezger bei welchem, bei öfters anzvstellenden Visi'tationen derbe» stimmte Vorrath nicht gefunden wird, jedesmal in eine Strafe von 5 fl. genommen werden soll ; als wird solches dem Publikum hiermit bekannt gemacht, und dasselbe zugleich anfgefordert, denjenigen Mezger, welcher den Verkauf des geräucherten Spickspecks unter dem Vorgeben, daß er keinen habe, abgewiefen, slsbalden anzuzeigen.
Giesen den 29^11 £)ct. 1810.
Grosherzogl. Hess. Polizey-De- ~zyurntion das.
Bekanntmachungen.
r) Nachdem bisher mehrere hiesige Einwohner ihre Steuer,», der öfters geschehenen Erinnerung ohngeachtck, nicht entrichtet haben; von höchsten Orte» aber die strenge Befolgung der vorliegenden Executionsordnnng vom roten Marz 1807 Befohlen worden: so wird hierdurch zu Jedermanns Nachricht bekannt gemacht, daß, wer feine schuldigen Steuern in Zeit 74 Tagen nicht entrichten wird, sich der Bestimmten Auspfändung zu gewärtigen habe, wie dann auch das Publicandum Grssherzoglichen Hofkammer vom 2Zten April in Nro, 52. der Grosherzog!. Zeitung
„daß auch von. Schriftsaßigen die „ liquiden Rückstände auf Herrschaft- „ liche und übrige in der Verordnung 1, bemerkte Abgaben , nach Maas- „ gäbe derselben, durch die Justiz- „ beamten erforderlichen Falls exe-
„cutivisch bsigetrieben, wegen der „illiquiden aber es in der Arrgehal- „ten werden solle, wie solches durch „den yten'Z. der Verordnung he- „ stimmt worden , "
hiermit zur Nachricht wiederholt wird.
Giesen deu soteu£)ct. igio.
Grosh. Hess, Stadt - Amt allda. Nayß.
2) Alle diejenigen, fo noch Brandschaden r Gelder für das Jahr 1809. an mich zu bezahlen haben, werden ersucht, solche zu entrichten, gegenfals sie sich Evecutions- Kosten verursachen.
Ferber-
3) Montag den zten November d. I. Morgens um 8 Uhr sollen in der Be- bausnng des verstorbenen Herrn Assessors Duff zu Lich allerlei Silberwerk, Kupfer, Messing, Zinn, alle Gattung Hausmobilien, Fässer, Weißzeuch, Bett» werk, Kleidung, Gläser und Porcellan re. gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden, welches nachrichtlich hierdurch bekannt gemacht wird.
Lich den zoten Oct. 1810.
4) Montag den zten dieses sollen kn meiner bisherigen Wohnung mehrere Com- moden, Stühle, Tische von Rußbaum- Eichen- und Tannen-Holz, Schränke, Bettladen, ein Schreibtisch, ein Thees lisch , ein Forte - piano und verschiedenes Hgusgerathe an den Meistbietenden aus freyer Hand, gegen baare Bezahlung verkauft werden. Kauflustige belieben sich Nachmittags 2. Uhr einzusin- den. Giesen den 2ten Nov. 1810.
Fl 0 ret, Grosherzogl. OberappellationS- Rath.
5) In dem Schulgarten am Selzers- pförter Thor au der Eiegdrücke gelegen, sind


