Ausgabe 
24.9.1808
 
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a) r/rM. 37 91« !7Sch. Garte» auf dem Roch, Schwalbachisches Freigut, zhndft.,

. b) 3/4 M. 2Z R. Acker an der herr­sch afrl, Weilburgischen Wiese, neben Joh. Baltbasar Euler und Fuhr­mann Conrad Hees,

c) 1/2 M. 29 R 81/2 Sch. Acker zwi­schen der Landstrase und dem Mit­telweg , neben Wilhelm Frech und dem Dpitalgut,

kl) 1 M. 2 R. Acker an dem Leiferts- röder Weg, neben Conrad Ferber und Jeremias Heeringö Wittib, giebt 3 Westen halb Korn halb Hafer au Hrn. v. Oynhausen,

e) l/2 M. 9 Sch. Acker in der Schwarz­lach , neben Ludwig Conrad Fielt und Wilhelm Frech, Stippisch Frei-

, gut,

f) 28 R. 9Sch. Acker daselbst, neben Universiratsgärtner Sauer und Mag- nuS Schäfer, giebt einen Bock,

g) 1 M. ziR. Acker am Erdckaurer Weg, neben Balthasar Flett und Ge- vrg Henrich Loni,

li) 15 R. 6 Sch. Grabland an dem obersten Riegelpfad , nebe Kirchense- nicr Kochö Wittib,

i) i/4M. 33 R. Acker in derSchwarz- lach, neben Daniel Schneider und Fuhrmann. Gerhard,

k) 1/2 M. 11 9t. 7 Sch. am Barres­graben , neben Ludwig Klingelhöfer,

1) Z/4 M. 2 9t. 14 Sch. stößt auf den Gleiberger Weg, neben Joh. Frie­derich Müller und Conrad Hees,

unter denen bei dem Verstrich bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf eine .mehrjährige Pachtzeit öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden.

GieIen den lipenSept. 1808.

Dietz.

8) Den 26ten dieses Monats Nach­mittags um 2 Uhr soll in dem dahier zu- rückgelaffenen Wohnhaus des verstorbe­nen Herrn Geheimenralhs Klipstein, be­sagtes Wohnhaus nepst Dem Dabei be­findlich geräumigen Hinteryaus und Hof, Scheuer, Chaisenremise, Stallungen und beiuahe 3 Morgen haltender Garten, u»F ter denen bei dem Verstrich bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, öffent­lich an den Meistbietenden versteigt wer­den. Vorläufig wird nur noch dabei be­merkt , daß dieses Haus, ( welches an der Landstrase gelegen, mithin nicht nur zue Wirlhschafr für Reisende sehr gelegeir ist; sondern auch jedem, der noch einen grosen Saal, an dem es bisher in Gies­sen fehlte, bauen will, die beste Gelegen­heit darbirtet, sowohl alle bisher in Gies­sen bestandene öffentliche Sommer - und Winter - Gesellschaften , als auch alle öf­fentliche Bälle halten zu können,) von Sr. König!. Hoheit die Schildgerechtig­keit gnädigft geschenkt erhalten hat, und jeder unternehmende Wirth ans die Un­terstützung des Giesser Publicums gewiS zählen darf, so wie auch daß ein grosec Tverl des Kaufschillings gegen Sicherheit und 5 Procent Zinsen auf dem Haus ste­hen bleiben kann.

Wer vor dem anberanmten Strich- termin das Hans und den Garten bese­hen will, kann sich bei Unterzeichnetem melden. Giessen denken Sept. izoz.

Vermöge Auftrags.

Dietz, Grosherzogl. Hess. Oberamts-

Assessor.

9) Eine Drehbank mit mehrerem dazu gehörigen Handwerkzeug, ist dahier ju verkaufen, und das Nähere bei Aus­gebern zu erfragen.

Hierzu eine Beylage.