Ausgabe 
13.2.1808
 
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Pslizey-Pllblicattdum.

Da der Preis des Ochsen - Kuh - und Rind - Fleisches dergestalt bestimmt werben, daß das gute Ochsenfleisch y. Vas mittel masi &.e 8. und das g e- ringe 7. das Knhfieisch ebenfals 7, und das Rindfleisch 6 tr. pr. Pfund geb ren soll, diese Schatzung aber erst mit rmchstkommenoem Dienstag den löten dieses ihren Anfang nimmt, und daher in die im vorliegenden Anzeigungsblalt befindliche Polizey-Taxe nicht gebracht werden können y so wird das Publicum hierdurch davon benachrichtigt.

Giessen den i2ten Febr. 1808- Grosherzogl. Hess. Polizey-De»

Mialion das.

Bekanntmachungen«

i) Mittwochen den i7ten Februar l» Z. soll das in Daubringen liegende von Lahrbuschische Guth, bestehend

je) in einer sehr geräumigen und in gutem Stand sich befindenden Hof- rauhe ,

2) z)4 Morgen Garten,, am Wohn­haus ,

3) 17 l/2 Morgen Ackerland,

*) 5 1/2 Morgen Wiesen , ( der Mor­gen zu iöo Ruthen , und die Ruthe zu ibSchu gerechnet) und

iz i/2 Morgen im Herzogl. Weil- burgischen liegenden Wald,

in dem v. Schmalkaldenschen Haus am SßaUtbor Nro. 123. Nachmittags r Uhr, unter den vor dem Verstrich bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, öffent­lich verstrichen werden. Welches hierdurch denen Liebhabern zu ersagtem Guth ohn- Perhallen wird.

Giessen den 14ten Jenner >8c>8.

Loeber, Regier. Lecreki

2) Da von Grvsherzogli Rentkam- mer mir die Eintreibung der zur hiesigen

Kellerei bis auf das Jahr 1803. noch schuldigen Gelder gnädig überfragen worden ist; so wird jeder der mit soichen Gelder noch in Rückstand iss, anfgesor- bert, solche bei. Vermeidung der Exeku­tion in 14 Tagen an mich zu bezahlen.

Wessen den 5ten gebt. i^og.

D 1 e tz. Ober- Amis - Assessor.

3) Da- der Burger und Fuhrmann Ludwig Klingelhvier, freiwillig enischlvs- fen ist, nachfolgende Aecker, als

1 .) 37 Rut. 14 i/ir Sch am Wismarer 3Leg, neben- Eberhard Vogel,

2 , i,4 M. 4 Sch am Gleiberger Weg, neben Hrn. Jakob Melchior Worm­ser und Balthasar Möhlen Wilkib,

3 .) 3j4 M. 3 R. 6 Sch, auf dem Had- beregrabtn, an Jvh. Noll und F>ie- derich Ninns Kinder, giebt LMcst« 3 Gesch, med. zur Kellerei, öffentlich an den Meistbietenden vergan­ten zu lassen so ist hierzu Termin auf Montag den 15ten b. M anberaumt wor­ben. Wer daher auf diese Aecker zu bie­ten Lüsten hat, kann sich an besagtem Termin Nachmittags um 2 Uhr auf Oem RathhauS dahier eiufinden, die alsdann bekannt gemachr werdenden Bedingun­gen anhören, und nach Gefallen mitbie- ten. Giessen den ;fen Februar 1808.

Dietz.

4) Am verflossenen Samstag iss mir ein hellbrauner starker Dachshund mit weisser Brust aufgefangen worden. Wer mir denselben zurückiiefertoder mir Nachricht giebt, wo derselbe eingebak ten wirb, erhalt ein angemessenes Trinka gelb. Giessen den yten Febr 1808.

Müller, Hofgerichts - Advokati

5) Endesunterzeichneter , welcher sich vormals in Wezlar etablirt hatte, nun-