Ausgabe 
18.7.1807
 
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15) ein Dutzend Haarnetze,

16) ein Dutzend feine Handtücher,

17) ein Dutzend dergleichen und Ser- vlelren gröberer Art,

i8)drei Bestecke mit chirurgischen Instrumenten: i) in rorhen Saffian mir silbernen Schloß, worauf ein verschlungener Name gemacht ist; 2) in einem schwarzen Futteral; 3) in einem grünen taffeknen Etui, mir Rosa gefüttert, in welchem mehrere silberne Instrumente, namentlich Sonden und (Latheten stch befinden, 19) ein Gilet von blau und weiß ge­streiften Dowlinet,

20 \ V!er Paar nauqumene Beinfleider, 21; em halb Dutzend bis acht feine leinwandne Ueberzüqe zu einem klei­nen runden Kopfkissen,

mehrere Kleinigkeiten, wie Handschuhe, englische Schuhwichsrafeln u. s. w.

Die Leibwäsche, so wie die Handtücher und Servietten sind alle rvlh gezeich­net mir H. F.

entwendet worden, an deren Wiederer- haltung und Erforschung der Tbärer sehr viel gelegen ist; als werden alle Orls- Odrigkeiten dienftergebenst ersucht, auf Verkäufer bemeldter Sachen ein wachsa- meS Auge zu schlagen, und von jeder hierauf Bezug habenden Entdeckung ge­fällige Nachricht anhero gelangen zu las­sen. Auch werden diejenigen^, welchen allenfalls von vorbemeldten Sachen et­was zum Verkauf angeboten worden, aufgefordert, hiervon baldige Anzeige bei hiesigem S'tadtamt zu thun, woge­gen solchen, wenn hierdurch der Thater ausfindig gemacht werden kann, sowohl eine angemessene Belohnung, als auch Ersatz der Auslage zugesichert wird.

Greffen den izten Julii 1807* Grosherzvglich Hess Statt Amt allda.

Rayß.

2) Ganz in der Kürze werden in dem noch besonders bekannt gemacht werden­den Termin, die beiden untersten Eta­gen in dem grosen von Ochmakkalverschen Ha»se am Wallthor, nebst Hintergarten und allem das bisher zu diesem Lvgie an­gegeben wurde, aufs neue vermierhet wer­den. In der Mitte Novembers kann das Logic bezogen werden.

3) In der Mitte der Stadt, an der Hanpistrafe, ist für den halbjährigen Miethpreis von 50 fl. eine Wohnung zu vermiethen, die mit Anfang Oktober die­ses Jahrs bezogen werden kann. Sie besteht 1) in zwey grosen geräumigen Stuben aneinander, wovon die eine 4 die andere 2 Spiegelfenster hat, die auf die Straw gehen; 2) in einer Stube mit vier Fenstern, welche in Hof gehen; 3) einer Kammer; 4) einer Hellen und gro- sen Küche; 5) einem Holzstall; 6) einer Abtheilung des Kellers. Die Bequem­lichkeit dieses Logis wird durch einen gu­ten Brunnen vermehrt. Nähere Nach­richt bei Ausgebern dieses Blatts.

4) In Nro. 27 ist eine meublirte Stube mit einer Nebenkammer zu ver- miethen, und kann sogleich bezogen werden.

5) Von Commandement wegen wird avertirt, daß Montags den 2710» Iulir der gewesene MouSquetier Reiz als Bri­gade-Bot zu den Grosherzogl. Hessi­schen Truppen abgehet. Diejenige, wel­che Briefe, Paquete oder Geld dahm zu bestellen haben, belieben solche Tags vorher bei ihm abzngcben.

Glessen den i7ten Julii 1807»

Got,