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Grund etwas rechtlich zu fordern habe, so werden beflen Creditores hierdurch aufgeftrdert, sich Montags den ryten Ocioder bei Amt zu melden, und ihre Forderungen anzugeben, gcgeufa S Zu aewarügen, daß sie nachmals, ua^ ver- the.lter Masse, damit weiter nicht geyort werden. Giessen den 2ztenSept. 1807.
Grosherzvgl. Hessisches Stadtamt das.
R a y ß-
2> Mittwoch den 2iten Octvber Nachmittage um 2. Uhr soll auf dahiesigem Rathdaus vas von der verstorbenen Ehe frau des Friedrich Betzbergers zuruckge, Ioffene, in der Kaplanögaffe neben Anton Müllers W-ttlb gelegene Wohnhaus, nebst dem gegen über besindlrchen unter denen bei dem Verstrich bekannt 6 em acht werdenden Bedingungen, ossenl- Uch an den Meistbietenden versteigt werden, Giessen den zoten Sept. i8<>7»
Dietz.
3) Nachdeme von Grosherzoglichem Lofaericdt die Vergantung der von des 4tP»» Mamelö Gottschalks W-ttwe zu- rückaelasseiien, in der Wallthorsiraft neben Jesaias Koppel gelegenen beiden Hauser nebst Scheuer und übrigen Zugrhor, verordnet worden ist; so soll diese Vergantung
Donnerstags den sgtenOctbr. Nachmittags um 2Uhr auf dahiesigem Rathhaus, je nachdem Liebhaber da sind, entweder zusammen, oder vertheilt, unter denen bei dem Verstrich noch bekannt gemacht werdenden Bedingungen, vor- genvmmen werden»
Giessen den i6tcn Oct. 1807*
Dietz.
4> Nachdem des Juden Löw MoseS von hier Ehefrau, Jüdin Rees, sich erkläret hat, daß sie mit ihrem Ehemann keinen gemeinschaftlichen Handel treiben, sondern sich in Rücksicht der von demselben kontrahirr werdenden Schulden ihre weiblichen Wohltbatrn Vorbehalten wolle; so wird solches hiermit öffentlich bekannt gemacht, damit diejenigen, welche mit gedachtem Löw Moses dahier in ein Handels- und anderes Verkehr zu treten gesonnen sind, sich darnach benehmen köm- neu. Giessen den yten Sept. 1807,
Grosherzoglich Hess. Stadtamt das.
R a y ß.
5) Nachdem des Juden Simon Säckel von Gcosenlinden Ehefrau, Judin Fratel Mayer, sich erkläret hat, daß sie mit ihrem Ehemann keinen gemeinschaftlichen Handel treiben , sondern sich in Rücksicht der von demselben kontrahirt werdenden Schulden ihre weiblichen Wohltharen Vorbehalten wolle; so |wirb solches öffentlich bekannt gemacht, damit diejenigen, welche mit gedachtem Juden Simon Säckel zu Groseniinden in ein Handels - und anderes Verkehr zu treten gesonnen sind, sich darnach benehmen können»
Giessen den loten Sept. 1807.
Grosherzoglich Hess. Stadtamt das.
R ay ß.
6) Eine Feuerherd-Platte von 41/2 Fus im Quadrat, 'in der Mitte em Ca» strollocd; sodann ein gebrauchter gusser- ner Kessel, ohnaefahr 6oMaas haltend, find billig zu verkaufen. — Bei wem 3 sagt Ausgeber dieses.
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