Ausgabe 
10.1.1807
 
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dke aber durch das Alter unkenut- lich geworden fttibr

7) eine ganz weife linnene Taufdecke mit groben Spitzen,

8) eine kupferne glatte, inwendig ver­zinnte Taufschüssel,

9) ein schwarz tuchenes Leichentuch mit einem weis atlassenen Kreuz, io) ein messingener Krankenkelch, alö wird jedermann nicht nur vor dem Ankauf dieser Sachen gewarnet, son­dern ersucht und aufgefordert, das zuni Verkauf Angeboten werdende alsbald der Obrigkeit zur möglichsten Entdeckung des Thaters anzuzeigen, welche dann gebe­ten'wird, von den gemachten Vertügun- gen gefällige Nachricht baldigst anhero zu errbeiletT.

Grüuberg den 2teu Januar 1807,

Von Großherzoglich Hessischen "7' Reservat - Amts wegen.

2) Unterzeichneter, bei der Frechi- schen Wittib auf dem Neuenweg wohn­haft, macht hierdurch bekannt, daß er, auf Ersuchen einiger güten Freunde, so­wohl in- als äusser seiner Wohnung, im Lesen, Schreiben und Rechnen, so wie auch in den Anfangsgründen der Latinitar, wiederum Privatunterricht zu geben, auch Liebhabern von erwachsenen Personen eine Abendstunde im Schreiben und Rechnen zu widmen, sich entschlos­sen habe. Glessen am 2. Jan. 1807.

Ehemant, Norarius.

3) Auf dem Selzerswege in No. 495. find zu vermiethen, und können zu An­fänge Marz 1807 bezogen werden:

z Wohnzimmer, eins mit Alcoven,

1 Küche- Diese Piecen anfeinem Haus- gange.

I Kammer und die Hälfte des Spei­chers ,

1 gewölbter Keller.

Sodann der Seitenbau, aus 1 Zimmer und 2 Kammern bestehend, und i ver­wahrter Holzstall.

4) Da sich in dem hiesigen Amts- Depositen - Kasten die in dem angehen­den Verzeichniß nach der Aufschrift der Paquete bemerkte aus den Zeiten vor mei­ner Anstellung dahier herrührige depo- nirte Gelber vvrfinden, deren Eigenthü- mer unbekannt geworden sind und welche daher nicht reftituirt werden können: so werben auf höher» Befehl alle diejeni­gen, die irgend einen rechtlichen Anspruch daran machen und begründen zn können glauben, durch die öffentliche Ladung aufgefordert, sich binnen 8 Wochen, wel­che Frist eiti für allemal anberaumet wird, bei unterzeichnetem Grosherzogl. Amt zu melden, und ihre Legitimationen vor­zulegen , mit der Verwarnung , daß nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist gedachte Depositengelder zur weiteren Bestimmung abgegeben werben sollen.

Langgöns den 25teil Nov. i8c6. Grosherzoglich Hess. Amt das.

C. G. v. Zange». Verzeichnis

1) Amerikanische Truppen- fl. fr. pf. Transport - Gelder vom Schultheis Weber und Ad- lerwiny stampf, wobei 1 Lbthlr. ä 2 fl. 40 rr. wm Amtmann Jager , . 5 14

2) Völkische Gelder von Hru.

Amtsverweser Gravelius . 5 52 1 3) Dernisches Gemeinds-Geld 2 53 1 4) Den Juden Liebmann von

Wölfersheim betreff. . « 41 4-

5) Henrich Arnoldifches Geld 27 40

Summa 83 24 2 Verzeichnet. Langgöns wie oben.

5) Es