Ausgabe 
6.6.1807
 
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(

Erklärung des Unterschieds der Weis­heit urw Gelehrsamkeit.

( Verfolg.)

ten zur Desertion^ auf die mindeste Art : oäw ä.ä KMZßU?ÄheÄ ergn? sonderbare und in^die Aua en- f«l= mb&e, Zugleich aber allgemein verordnet icttiy? p ibtß racfet tuhitilkh? Q Aa .m bc? $$cc|£n cimfü

Diese Spötterei, wirb am EttdeuiffM Ändero sagen, als daß der, von welchem so geurrheilt wird, dem Spötter nicht abnirch fey, dies heißt vielleicht, nm mit i)cm Helve t i>u s &11 reden * t r i ft wed-r ein Narr , noch ein Schelm. So eine Thorheit es von ei» rem eigentlichen Gelehrten von Metier rft, wenn ihm die Begriffe und die Hand­lungen, die seiner Art zu empfinden und zu handeln'fremd sind, lächerlich schei­nen, und wenn er die Verdienste derer, die nichts eben um die Wissenschaften Verdienste haben,

Sende, ihm nicht eben rühmliche-^e an daß jeder, oer gegen einen Soldaten' flry zu oaden , wodurch man gleich m wegen im Sinn habender Desertion unx reuuen rdmtss^ W ev «mrktch eirr deu seriugMn Verpacht schöben zu müs- *' ' °'i °' " ' F - - S'IV- , f<»

Nachricht.

Bekanntlich sind vor kurzem bey el- uem Durchrnarsch Katserl. Franzos Trup­pen verschiedene Soldaten in hresiaer fetabt &eferrirt, Mau traut nun zwar ße« gekannten Gesinnungen der hiesigen Einwohner zu, daß keiner derselben der- gleichen Deserteurs zu ihrem psschtver- Se?e,LCUrS.cf^9cn3I,pif!rtH^ geben, oder beförderlich ferm werde. Da mdeß die Sache, wenn Fälle dieser Art mehrmals vorkommen sollten, bey den Ka,,erl. Fran- i»» Oem, was er tl,ut nie so ftgrf erregen oöefle; so werden sän rl.rtiV He" r« »'«f««. Zwecke arbeiten tenne, als ein sige Einwohner hierdurch zu allein Ukder- anderer u, wemzer M-rchtelen Bcrbin- fl»ß gewarnet, daß keiner einem eX Zungen. reu zur Desertion' nur die »,i.,o.n. m.k

Gelehrter; so ist di-S fteylichich, aäiiz- e seines istn.cht sowohl

ü.« 9d G-Iehr-en, alsvieiwehe be. Mannes, bet bei Ermangelung oder cbe?fi«?1UhI6 i ®,le8eiil,eiten man« «es lieb Nicht abgewöhn,, wodurch er sich bei feinen und dclrcateu GeftUschaf- fDnXrUr,d,t "sV el*blr, bie aber, Sb»?k H "! 'tlbsichr dieser»leiuigkeitei, nd Ei" L"°' »7 des Nutzens und der Brauchvatkew weit unter ihm Reben. Uno dies i|t endlich Hein Qua UriSe^r' ,?,el,b",,n ' eb'!' l° 'Cbr terisiren sich tw ihren Veraä,in,sien= endlich vwle nur auf eine ander« Art' R ite eS auch durch UugesiLn m, oder ... Plumpheit, aber höchst lächerliche Uns . Nicht erkennen kann wissenheit., Verwirrnng in ihren «kban» "h TDf» n"F»ennr ist es ebenfalls teil, Po,«rönne»«, unnütze, noaeE. ffm« von fivii sollen den Gelehrten in andern und verachtete Arbeitsamkeit u d^a! iL* VerbäUnissen, wenn sie Gelehrsamkeit (Der Verfolg , ?? ' für Torheit, und bie, deren Metier sie '

ist, ftw Männer von wenigem Werthe erachten Stolz und Hochmu-th ist nicht sowohl die Ursache, daß man sich mrd seine Verdienste andern- vorziebt, als vielmehr Unwissenheit, Faulheit und ge­fühlvolle Achtung gegen sich selbst, da man dw Verbindung der Begriffe und der Handlungen anderer mit dem allgemei­nen Wöhlseyn erkennet'. Je besser diese rinaesehen wird, desto mehr fühle man Len Werth und die Nutzbarkeit anderer, « ein bescheidner Mann wirdmehrmals im Grunde etngestehn', daß er vielleicht