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Rathhaus dahier, wo vorbefchriebeneS Haus, unter denen bei der Vergantung bekannt gemacht werbenden Bedingun­gen, öffentlich an deu Meistbietenden auogeboten werden foUr einsinden und miksteigen.

Giessen den 26ten Marz 1807;

Dietz.

4) Die unterzeichnete Stelle soll hierdurch öffentlich bekannt machen, daß nach einer Verfügung Großherzvglicher Oberpostdirection, bey Geldsendungen in Gold durch die Post, das Gold- in der Postexpedition vorgezeigt und sodann der Brief oder das Paquer neben dem Sie­gel des Aufgebers mit dem Postsiegel versiegelt werden solle. Unterbleibe aber dieses auf ausdrückliches Verlangen und Veranlassung des Absenders; so könne im Falle einer Entwendung des Goldes aus dem Briefe ,, oder Verwechslung deö Goldstückes gegen eine Silbermünze, keine Reklamation bey der Behörde statt finden. Giessen am ne» April 1807.

Grvßherzvgl. Hess. Postamt.

5) Daß ich mein bisheriges Logis verlassen, und nunmehr bei Andreas Ldver , in der Walllhorstrase Nro. 159. wohne, solches habe einem geehrten Publikum bekannt machen,, und mich fernerhin bestens empfehlen wollen.

Giessen den zren April 1807.

Johann Georg Felsing, Universirats - Uhrmacher.

6) Verschiedene- Sorten rother Wein^ in "telvhm, sind nm einen billigen Preib, wie auch Franzbrandwein die Bouteille ad kr..,. zu haben , bei

Ktefermrister Becken

7) Ich bin gesönnew, vaSHaus auf der Mäusburg^. welches ich bisher be§

wohnte, samt Brandweknblase und allen zur Brandweinbrennerei gehörigen Ge- räthschaften, auf 41/2 Jahr zu verleh- nen. Das Haus bestehet in q Stuben, 3 Kammern, 2 Ställen, Keller , und Holzplaz. Giessen den z. April 1807,

Philipp Becker.

8) Ein gut meublirtes Zimmer an der Strafe, ist zu vermiethen, das so­gleich bezogen werden kann. Ausgeber sagt: wo?

Ä- K

Nachricht

für die Freunde der Thierarzneykunde-

Da ich mich, unfehlbar längstens bis nächsten Herbst, in die erforderliche Verfassung versetzen werde, zufolge ei­ner höchst angenehmen Anforderung, mit den Operationen, im weirlaufrigsten Sinne, meine Thierarzneyschule eröffnen zu können;, ohne Beyhülfe eines, oder noch besser etlicher, bereits zugerichteter Gehülfen, ich mich aber doch wieder da­bei gar oft in einer ungemein grosen und sehr hinderlichen Verlegenheit besinden würde: So benachrichtige ich die hiesi­gen Freunde der Thierarzneywissenschafk besonders deshalb davon, ob' etwa et­liche junge Schmiede oder Hirten darun­ter waren, die sich dieser Wissenschaft vorzüglich widmen- und nur, für deren vorgängigen besondern unentgeld- lichen Unterricht und noch mehrere be­trächtliche Vortheile, in der Folge, bey den practifcherr Fällen, ebenfalls un- entgeldllch hülfreiche Hand zu leisten, sich entschliesen möchten.

Giessen den gten April 1807,.

v, Schwabe,

V

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