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Der Tempel des Glücks. Ein Traum.

(Verfolg.)

Die andere Thür war mit Lotterie­loosen, und die dritte mir Spielkarten be­kleidet. Zur Seite waren gar keine Bildsäulen. Eine Menge von denen, die sich nicht durch die erste Thür hinein drän­gen konnten, oder wollten, wandten sich zu dieser. Sie kamen aber meist alle sehr eilig zurück. Vor allen sähe ich sehr wenige von denen, die in die dritte Thür giengen, bis in den Tempel kommen, oder wenn es geschah, so blieben sie nur einige Augenblicke darin. Dem ungeach­tet machten sie stets noch neue Versuche hinein zu kommen, und sie schienen gleich­sam bezaubert zu seyn, daß es ihnen un­möglich war, diese Thür zu verlassen.

Die vierte Thür schien dem Tempel des Glücks viel von seinem Ansehen zu benehmen. Sie war so viel kleiner als die andern , daß sie mehr einem Loche, als einer Thür ähnlich sah, und wer hindurch wollte, muste im Anfang auf allen vieren kriechen, lieber der Thür war ein alter bncklichter Mann abgebil­det, mit der Ueberschrift: So bin ich durch die Welt gekommen. Auf der ei­nen Seite stand Sejans, auf der andern Bukinghams Statüe. Ich sah viele hin­ein kriechen , aber nur zwei wieder heraus kommen. Der eine war über ein Paar Nasenstieber unwillig geworden, welche ihm einige junge Herren aus Spaß ge­geben hatten, und der andere war so dumm gewesen, einen Minister im Schach­spiele matt zu machen. Sie krochen alle beide von neuem hinein, und blieben glücklich drinnen. Diese Thür war wohl die sicherste von allen, aber zugleich die schmutzigste, denn keiner konnte durch sie hindurch kommen, ohne seine Kleidung

zu beschmutzen, weil aller Unrath, der im Tempel gesammlet wird, hiedurch seinen Abfluß hatte.

Die fünfte Pforte war in Ansehung der Gröse das Gegentheil der vierten. Heber ihr stand ein bewaffneter kecker Jüngling, mit der Ueberschrift: So will ich durch die Welt! Auf der einen Seite war Wallensteins, auf der andern Tha- mas Kulikans Bildsäule. Die meisten von denen, die hinein giengen, sahen steif in die Luft, und wurden daher die Balken nicht gewahr, die quer über der Thür lagen. Ich sah, wie sie mij; sol­cher Heftigkeit gegen die Balken anlie­fen, daß der empfindliche Stoß, den sie an der Stirn bekamen, ihnen zur kräf­tigen Warnung diente, umzukehren.

(Der Verfolg künftig.)

Bekanntmachungen.

i) Nachdem eine, im hiesigen Zeug­hause befindliche, sehr beträchtliche Quan­tität Kriegsgerathschaften, bestehend in eisernen Kanonen, Mörsern und Hau­bitzen , Mousketen mit Luntenschlössern, Schießgabeln, halben Hacken, Flinten­läufen, Karabiners, Pistolen, Sabeln, Espondvns, Lunten - und Schwamm­büchsen , Pulverhörnern, Zündrukheu, Flintenkrätzern, Kugelformen und Ku­gellehren, Kartouschen, Tornisters, Ge­wehrriemen und Schnallen, eine grose Anzahl gut erhaltener Harnische, Spitz - und Sturmhauben, mehreren seltenen Schlachtschwertcrn, Morgensternen, Lan­zen rc., sodann Trommeln, Festungs- leuchten, Wasserflaschen, Handmühlen, Handfeuerspritzen, eisernen Handgrana- den, Pechpfannen, Pech, Pechkränzen, Pechfakkeln, Schanzwerkzeugen, Lun­ten > Zugseilen, einer guten groseu