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Bekanntmachungen.

i) Nachdem der Burger und Kramer Daniel Plank freiwillig nachgesucht hat, sein auf dem Selzersweg neben Herrn Hofrath Fvllenius und Mezger Lampus gelegenes Wohnhaus, nebst Hof, Hin- terbau, Stallung, Hintergärtchen und einem gut gewölbten Keller, öffentlich an den Meistbietenden zu versteigern; so hat man hierzu Termin auf Mittwoch den /len August d. I. Nachmittags 2 Uhr anberaumt, und macht solches zu dem Ende hiermit öffentlich bekannt, damit die Liebhaber dazu sich am besagten Ter­min bei Frau Waldinipektor Seipin auf dem Kreuz (wo der Verstrich gehalten wird,) einfinden, und mitbieten können. Zugleich wird noch hierbei bemerkt, daß der in dem Haus befindliche Kramladen nebst Waarenkammer noch in ganz gu­tem Stande, mithin das Haus beson­ders vor einen Kramer geschickt ist.

Giessen den lytcnJul. 1805.

Dietz.

2) Montags den ;ten August Nach­mittags um 2 Uhr soll in dem von dem verstorbenen Burger und Mezger An­dreas Konrad Sack zurückgelassenen Wohnhaus auf der Mäusburg

1) einige Fässer Brandewein,

2) ohngefähr 5 Klafter Holz,

3) 20 Fässer,

4) mehrere Kannen, Bollen, Züber, Eimer, zwei Wagen, einige Hack­messer, eine A<rt, zwei Sagen, ein Schrvtkasten, ein Handbeil, meh­rere Fleischkrappen und andere der­gleichen Sachen, sodann

Freitags den 9ten künftigen Monats Nachmittags um 2 Uhr in dem uemlichen Haus die aufdenen zurückgelassenen Gü­tern des besagten Andreas Konrad Sack skeheude Früchte, und zwar

1) auf der Laiseheide ein Morgen Kar­toffeln ,

2) daselbst 60 Ruten Gerst,

3) daselbst 60 Ruten Kraut,

4) daselbst ein halber Morgen Kraut, Möhren und Bohnen,

5) hinter den Eichen bei Wisseck 42 Ru­ten Gerst,

6) am Krofdorfer Weg ein halber Mor­gen Waizen, und endlich

7) auf der Rothhohl 2oRut. Wicken, welches die Liebhaber alle vorher in Au­genschein nehmen können, öffentlich und gegen gleichbaldige baare Zahlung an den Meistbietenden versteigt werden. Lieb­haber dazu können sich also an denen an- beraumten Terminen in dem Sackischen Haus einfinden, und nach Gefallen mit­bieten. Giessen den 2;ten Julii 1805.

Dietz.

, 3) Auf freiwilliges Ansuchen der Ge­brüder Schneider und Höpfncr, soll

Dienstag den 2/ten August Nachmittags zwei Uhr bei Herrn Raths- schöff und Baumspektor Ferber auf dem Markt dahier, die von denen Gebrüder Schneider und Höpfner bisher in Ge­meinschaft besessene, ohngefähr einen gu, ten Flintenschuß von der hiesigen Stadt an der Wallpförter Chaussee gelegene Pu­der- und Stärkfabrik, nebst allem Zu­gehör , und zwar

1) ein 42 Schuh lang und 30 Schuh breites 2stöckiges Haus, worin 6 Stuben, 2 Kammern nebst Küche, und das auf gleicher Erde zur Stärk­macherei, im ersten Stock zur Woh­nung und in dem zweiten Stock zum Troknen eingerichtet ist, nebst geräu­migen Hof und guten Brunnen,

2) eine Roßmühle zum Pudermahlen nebst dabei befindlichem Trott zum Auötretten

3) Stal-