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Einige Denkwürdigkeiten des i8ten Jahrhunderts, die nicht vergessen zu werden verdienen.
(Verfolg.)
1796. In England giebt es mehrere Grafschaften , wo die Kühe eine eigne Art von Geschwüren am Euter bekommen. Wer sie alsdann melkt, bekommt ander Hand Geschwüre, die man Kuhpocken nennt, und nach langen Erfahrungen bekommt ein solcher Mensch unsere Blattern nicht. I). Edward Jenner wird dadurch veranlaßt, diese Kuhpocken Menschen einzuimpfen, und sie dadurch gegen unsere Blattern zu sichern. Den Zten Jun. in der Nacht um zwei Uhr verlassen die hier liegenden kaiserl. Truppen die Stadt in aller Stille. Bald darauf rückten zum erstenmal Franzosen unter dem Genera! JVlortier ein. Des Mittags langt der Generalftaab des Generals Lefebre an, kurz darauf kommt dieser selbst nebst den Generälen Leval, SoultundRichepance. LieutenantYven bleibt mit einer kleinen Garnison als Commandaut hier. Die Franzosen rücken gegen Friedberg vor. Den loten beschießt Jourdan Frankfurt. Die Franzosen blieben hier bis Sonntags den i iten Sept., wo kaiserl. Husaren und Uhla- uen, Giessen um 2Uhr Nachmittags durch einen coup de main weguehmeu. General Ney laßt die Stadt ans einer Kanone und drei Haubitzen, die bei der Pulvermühle standen , eine halbe Stunde lang beschiessen. Aber Obrist von Gör- ger von Berchini Husaren schickt den Oberlieutenant Debal von Veczai Hu
saren zum General Ney, der zum Vesten der Stadt einen Waffenstillstand mit ihm abschließt. Ein Stall ward nieder- gebrannt, 82 Gebäude mehr oder weniger bejchädigt, aber kein Mensch weder getobter noch verwundet worden. DeS Abends traf kaiserl. Infanterie ein, die das diesseitige Lat)nufer nebst der Brücke und die Führt bei Badenburg besetzten. Die Franzosen ok.kupirten die feste Position auf der Haard. Ihr rechter Flügel lehnte sich an Heuchelheim , der linke zog sich gegen Vezberg, Gleiberg, nach Launsbach zu. Den J2ten kamen dis Kaiserlichen mit größerer Macht, die sich zulezt auf 17,000 Mann, die Franzosen aber auf 15,000beliefen. Freitags den i6ten naher» sich beide EorpS des Morgens um 6 Uhr bei dichtem Nebel einander. General Rrny kommandirte das Centrum, Oelsnitz den rechten, Prinz Lichtenstein den linken Flügel. Gegen 9 Uhr fielen wieder einige franz. Hau- bitzgranaden ^aus einer unglaublichen xWeite in die Stadt, zündeten in einem Hause, und beschädigten mehrere andere. Gegen io Uhr verwandelte sich das Treffen in eine gegenseitige Kanonade, und hielt bis tief in die Nacht an. Beide Theike zogen sich in ihre erste Position zurück Der 1710 war ganz ruhig. Aber Erzherzog Carl hatte die Franzosen bei Limburg geschlagen, und dies bestimmte die Franzosen den i7ten gegen 12 Uhr in der Nacht, iu aller Stille ihren Rückzug anzutreten. Die Deutschen zogen ihnen bei Anbruch des Tages nach. — Den 10. Mai entscheidendes Tressen bei Lodi. Den 21. August Schlacht bei
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Das Sanitätscvllegium des Seewesens in London, ließ igoi. ihm zu Ehren eine goldene Medaille prägen, und sie ihm durch eine feierliche Proces- sion, an deren Spitze sich die angesehensten Aerzte befanden, an welche sich 200Chirurgen anschlossen, überreichen. 1802, bewilligte ihm das Parlament eine Prämie von 5000, Pf. Ster!.


