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Elnrge Denkwürdigkeiten des i8ten Jahrhunderts, die nicht vergessen zu werden verdienen.
(Verfolg.)
T799* Die Kuhpocken werden kn Deutschland im Hannövrischen zuerst Menschen eiugeimpft. Reinhold Forster , Prof. iti Halle, stixbt. Falk setzt ,hm m fernem Taschenbuch auf ir0o folgendes schöne Denkmal:
Wanderer.
Grab! wen beherbergst du?
Grab.
Den gewaltigen Reisegefährten Looks, den ein Unglückssturm einst nach Dwyhe geführt.
Wanderer.
Herrlicher! du, dem zu eng vier geräu» - . mige Welttheile schienen,
Bergen vier Bretter dich nun ewig in finsterer Gruft?
- Grab.
Klage nicht! Sieh es beschisst nun des
• stillen Dceanö Straße, Ruhiger Heimat zusteuernd, der Dulder aufs Neu.
Dieses Haus hier verschließt sein lästi- ges Reisegeräthe.
Wandrer! wünsche dem Greis' eine geruhige Fahrt.
Im August dieses Jabres ward zum erstenmal der Groß-Glöckner, an den GrenzenKarnthenö, Salzburgsund Ty- rols, erstiegen. Der Fürstbischoff von Gurk veranstaltete dieje mit vielen Gefahren und Mühseligkeiten verbundene Reise, und machte sie selbst mit. Er hat auch durch Erbauung einer Hütte, auf dem entdeckten einzig möglichen Weg, Andern die Reise erleichtert. Das wohl- tzefchriebene Tagebuch dieser Reise findet rnan in : Molls Jahrbüchern der Berg - Und Hüttenkunde. IV. B. II. Lieferung. Salzburg igoo. ©u ist aber auch beson
ders gedruckt und für i2Ggr. zu haben. Sie .chätzen die Höhe dieses Berges auf 210^ Klaftern, nach dem Barometerstand.
Der regierende Grafvon Stollberq- ^6ktvde, laßt auf dem Brocken, ein für Reisende bequem eingerichtetes, und für diese hohe Region sehr gut ausae- dachtes Gasthaus erbauen.
Wer den Harz und diesen merkwürdigen Berg bereisen will, findet Anweisung dazu m folgenden Schrifteu: Gat- terers Anleitung den Harz mit Nutzen zu bereisen. Nürnberg, ^Theile. Geographisch - naturhistorische Beschreibung des Harzgebirges. Leipzig 1800. Schrö, Vers Abhandlung von Brocken. Dessau 1795«
(Fortsezznng folgt.)
x Bekanntmachungen.
1) Dienstags beit i2ten April Mor- gerrs io Uhr sollen auf dahiesigem Rathhaus, nachstehende von dem verstorbenen -Thurnmann Fischer, hinterlassene Feldgüter, als
i M. z6R. n Sch. Acker links dem
Stelnkaurer Weg, au Konrad Si- 1 mon,
3/4 M. 6 Nut. 14 Sch. Acker an der Marburger Straß, an Johann Jost Simon,
1/2 M. 10R. 12 Sch. Acker am Wisse» cker Weg, neben Hrn. Philipp Busch, TT
11/2 M. 6 R. Garten Hinterm Watt- brunn, an Hrn. Rathsschöff Frech, 3/4M.35R. 9 Sch. Wiese am Wezla-
Kemp/g, nebeU Postmeister 3°<?r %Ven ßm Hamm, an
Job. Philipp Müller,
1/4 M. 2i R. 8 Sch. Wiese auf der
Steffans Mark, an Johannes Seipp, öffentlich an den Meistbietenden gegen Zielzahlung verstrichen werden, so hier
durch


