Ausgabe 
14.8.1802
 
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Bamberger Jntclligcnzblatt.

Mit Hochfürstlich gnädigstem Privilegimn»

Freytag,

N r s. 6r. !4ken August t86L-

Edicrak, Vorladung.

( Scheßlitz) Diejenigen Schuldgläubiger, welche gegen den bürgerlichen Schuster- meister Kilian Haselbeck dahier in dem 81* auidattonster'min vom yten Dezember 1799 Loderungen angebracht, und solche auch liquid gemacht haben, werden hiemtt vor- geladen aus den 2 itctt dies Monats Äugust dey untenbenannter Stelle |u erscheinen, wo sie ihrer Befriedigung entgegen sehen rönnen. Diejenigen, welche am bestimm­ten Termine nicht erscheinen, oder ihre Fo- derungen schriftlich erwähnen, werden in Der Art angesehen und gehalten , als wenn sie darauf zu Gunsten bc$ Kilian Hasel­hecks verzichtet halten. Scheßlitz den 7ten August 1801.

Aus dem Hospttalverwaltungs- amte allda.

2.

(Bankers) Bey dem nun auf Ableben der Annen Hack zu Rettern nach ge- fetzlicher Vorschrift eintretcnden Theilungs- falle ist vordersamst nothwendtg, den Pas­sivstand des Johann Hackischen Vermögens genauer zu untersuchen. Es werden daher alle diejenigen, welche an den domkapttlc- schen Obleyunterthan Johann Hack zu Ret­tern eine gegründete Foderung aus irgend einem Rechtskitet zu machen gedenken, Hw- wit auf den >ten September d. I. borge- laden, ihreFoderungen rechtlicher Ordnung

nach zu liquidiren, mit der ausdrückliche« Warnung, daß diejenigen, welche nicht er­scheinen, im Falle sich aus der Untersuch, ung ein Konkurs ergeben sollte, mit ihren Ansprüchen nicht mehr gehört werden sollen. Lämbrrg den 6ten August 1801.

r>. Heinrichen, Regierungsrath, als Unterstürmiger Obley* jurisdictionsbeamte.

Versteigerung.

(M. Hallstadt) Auf die zur Vererbung ausgesetzte hiesige Mainüberfahrt sind 1400 fl fr. baares Geld, oder zur Auswahle hochfürsil. prcisvoller Hofkammer als ein eisenes mit 5 pro Cent verzinsliches Kapi* tal, dann jährlich 8 fl. ft. Ekbzins,^ fl. ft. perpetuirlicher Handlohn , 1 Sra. Korn mit 1 Sra. Haber Gült geborhen; und eS ist weitere SteigerungstagSfahrt aufMon- tag den >7ten dieses anberaumt werden, an welchem sich jene, so das geschehene Aufbiethen zu bessern denken, von Frühe 7 bis 1. Uhr Mittags bey hiesiger Gerichts- stelle einfinden mögen. M. Hallstadt de« Uten Mgust^oi-E^m Amte.

2-

(Bamberg) Bey der anheute anberaum­ten Versteigerungstagsfahrt des dem Paul Starkqraf zu Gundelsheim zugehörige Feld in Rothenbühl ist ein Aufgeboth m 4«»