Ausgabe 
14.8.1802
 
Einzelbild herunterladen

) m (

einem ansehnlichen Dorf, worin auch viele Adliche unb bürgerliche honoratio- res wohnen, und wodurch eine Land- strafe ziehet, zur Land - Oecononue, Gastwirtblchaft und Kramerey vorzüg­lich geschickt.

Wer dafür mehr geben, oder auch irgend ein Gebäude auf Abbruch kaus- feii will, kann sich Dienstag den ?tm Sept. d. I. von Morgens 8- bis 12. Uhr in gedachtem Hof zu Fronhau- fcn einfiuden, und der Mehrstbietende sofort, oder, nach Befinden, mit Vor­behalt derer Eigenthümer Genehmigung, des Zuschlags gewärtigen. Marburg den Uten August [802.

H. O. von Gehren

Rath und Regierungs-Procu- raror daselbst.

Vermöge besonderer Vollmacht.

2) Die denen Herrn Erben bf^t'ors langst zu Darmstadt verstorbenen Fürst!. Geheimen E^peditions - Rath Langsdorfs annoch von einem von Rudolph Wil­helm Schencken von Schweinsberg her­rührenden Guth, zu Liederbach, hiesi­gen Fürst!. Oberamts, gemeinschaftlich zugehörige Pachtsrüchte, bestehend in drey Viertel Lcorn und drey Vierte! Hafer, Alsfelder Maas, welche die dasige Ge- meindsleure Johannes Groh, Johannes Schmitt und Decher, jährlich zwischen Michaelis und Martini-Tag in mark­reinen Früchten zu liefern haben, und die im Rittersiock mit einem Steuer-Ea- pira! von 32 fl. angefezt sind, sollen mit dem den gedachten Hrn. Erben auf das befragte Guth zustehenden Obereigen- lhum, öffentlich an den Meistbietenden unter denen bey der Versteigerung be­kannt gemacht werdenden annehmlichen Bedingungen verkauft werden.

Da nun hierzu Termin auf Mit- woch, den iten nacbsikünftigen MonatS September, morgens y. Uhr auf dem Rathhause dahier'anberaumet worden; als wird dieses hiermit zu Jedermanns Wissenschaft bekannt gemacht, damit die desfalsige Liebhaber sich am bestimmten Tag und Stunde einfinden, der Ver­steigerung beywohnen und nach Gefal­len darauf bieten können.

Alsfeld den Zten August IFO2.

Vermöge Auftrags G. F. Muller, Fürst!. Hess. Amrmann.

3) Es sucht allhier 3eniatit> Httc thie saubere steinerne Wasserkrüge in ei­nem ordentlichen Preis zu kaufen. Die Anzeige davon beliebe man« Ausgebern dieses zu rhun, wo das Nähere zu er­fahren.

Nackricht.

Heinrich Gottfried Stamm,'N Gle­sien empfiehlt sich dem literarischen Pu­blikum in Absicht seines etablinen an# tiquarischen Geschaffts, bestens. Er kauft und verkauft eingebundene cher aus allen Fachern und Sprachen, nimmt Bestellungen auf Bucherauctio- nen an u. s. w.

Der bei ihm erscheinende antiqua­rische Anzeiger für Teutschland (wel­cher wöchentlich mit dem Gießer Anzei- gungsblattchen gratis ausgetheilt wird ) enthalt alles das, was er von Zeit zu Zeit seinen Freunden zu sagen hat.

Litterärische Anzeige.

Die Rriegersche Buchhandlung in Gießen hat von des

L ey feri Meditationibus ad ran- delfas Originalausgabe in gto» den Vorrath an sich gekauft. Sie ist erbörig gegen b a a r e 2 C a r 0 l i n das Ercinplar, das mit den Hopfner- schea