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Vorbereitung

-es leinenen Garns und Luches zum Bleichen.

Verfolg.

Je weniger Salzreich eine Asche ist, desto mehr Gefase, Arbeiten und Trans­portkosten sind nöthig, und desto weni­ger Dienste leistet sie. Dies Alles bringe man in Anschlag, und lasse die Pott­asche oder Waidasche, welche man kau­fen muß, erst kunstmasig prüfen.

Die bei einer Bleichanstalt erforder- kichen Gefäse sind:

aj 2lschenfasser. In diesen wird die Lange angestellt. Bedient man sich blos der Pottasche, so braucht man nur 2, zu unreiner Asche 4 Fässer.

d) Laugenfasser. Sie stehen so an der andern Wand der Bauchkammer, Laß sie in gleicher Höhe, von den Aeschern sber das folgende Faß immer niedriger zu stehen kommen. Es sind ihrer 4 oder rnehrere. Sie werden wie die Aschenfas- ser rund, und mehr hoch als weit ge­macht. Ihre Gröse richtet sich nach der Menge der Lauge, die man nöthig hat, «nd beide erhalten doppelte Böden. Der obere mit vielen feinen Löchern versehene Weden ruht auf einem Cranz 3 Zoll über den untern, und schließt rings um wohl *n. Der, Zwischenraum wird mit Hech- fel angefüllt. Dann kommt auf dem Dbern Boden iZoll hoch langes Stroh, und auf dieses Leinewand, die schon ei= rrigemal gebaucht seyn muß. Dicht über dem untern Boden ist ein Hahn, um die Lange abzulassen, welche entweder in ausgemauerte Behälter, die unter den Fässern angebracht, mit KaskceMent überzogen sind, und beständig dicht be- dekt gehalten werden müssen, durch Hülfe

hölzerner Rinnen, unmittelbar in dir Bauchkessel, lauft.

c) Bauchwannen. Sie sind läng­lich rund, nur so hoch, daß ein Arbei­ter den Boden bequem erreichen kann, haben unten einen Ablaß, und stehen über gemauerten cementirten Laugenbe­hältern. Es sind ihrer 2 3 nöthig.

d) Ressel von Kupfer, ^dir einzeln oder zusammen so viele Lauge fassen, als man bedarf, um die Bauchwannen ganz mit Lauge.anzufüllen. Will man die Maare in der Lauge kochen, so muß man die Kessel oben mit einem hölzernen Rand einfaffen. Die Hitze soll den Kessel auf allen Punkten berühren können, und man kann meines Erachtens den Kesselhecrd am besten auf die Rumfordifche Art ein­richten. Die Rauchlöcher aller Kessel endigen sich 1 bis aFus über jeden Kes­sel, in einen waagrechten Canal, wo sich der Heise Rauch sammelt, und zur Erhitzung 2 oder zgroser mehr flacher als tiefer Pfannen von Eisenblech, in wel­chen man die schon ganz entkräftete« Bauchlaugen abdampft, benutzt wird.

e) Dies wäre also das fünfte Ge- rathe, welches wir Abdampfpfanne nennen wollen, weil in ihnen die ge­brauchte Lauge bis zur Honigdicke ab­gedampft wird. Hierauf wird sie

f) in einem grosen eisernen Topf ganz bis zur Trokne eingekocht. Dieser heißt der Einkochtopf Er ist, da er ein groses Feuer bedarf, in einenpbeson- dern Heerd eingemauert.

Die übrigen Gerathe einer Bleiche­rei sind: Siebe, Schaufeln, Eimer Rinnen, Klopfhölzer, Waschw.-nnem Waichmaschinen, Pressen, Schü, schau­feln, u. a., die jeder Bleicher kennt. *)

Am reinsten wird die Bauchlauqe aus guter Pottasche und Kalk bereitet.

Die

*) Schade daß die Bleiche zu Badenburg riugegangen ist!