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Anweisung

Lier, das nicht bald sauer, wird, zu brauen».

(Verfolg.)

io) Manche giessen nach und nach alles kochende Wasser in den Würzbot- tig auf das Malz, lassen es drey, auch vier Stunden auf demselben stehen, rüh­ren es nm und thun es hierauf in den Stellbotng, welcher auf dein Boden mit Stroh belegt worden, ans welchen! sie übzapfen und zu Würze kochen.

Werden wir wohl Ursache naben, uns zu verwundern, wenn sich das daraus entstehende Bier nicht über zwey Wochen halt und nach den Trebern schmeckt?. Machen sich diese mcht auch vergebliche Mühe?.

Manche schmeißen- sogar- das ge- schrotene Malz mir in die Pfanne und lassen es zusammen einmal tüchtig kochem Sie müssen sich aber gefallen lassen, oaß sich das, daraus entstehende- Bier nicht. Lange halt.

Eine Hauptregel ist t Man muß das heiße Master nicht zu lange üder derw geschrotenen Malze stehen lassen, son dern man macht eSso: Man bringt in den leeren Stell - oder'chboitig, der Nu nm er n beschrieben werden w rv, so viel heisses,, nicht siedendes, Wasser, als nötblgist, daß alles geschrotene Mal;,, das mau hernach hineinschüttet, damit anqefeuchter ist Wenn ich etnePfanne Wasser überhaupt ;ti meinem Gebrauoe nbthig habe, so gehören zwey Pfannen davon dazu, worein ich das Mal; schütte und anfeuchte. M niche behaupten, man müsse das trockne Malz nur mir lauwar­men Wasser anfeuchten. Allein warum nur mit lauwarmen? In siedendes darf man das Malz, nicht schütten ,, sonst ver­brennt es; aber das Wasser,. das man zuerst darauf bringt kann man so heiß

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machen , daß es nahe an dem Sieden ist, denn es lojet alsdann die Salze und den Geist der Gerste mehr auf,, als wenn es lauuchk ist,, ohne es zu verbrennen - . ,Patl; "un hinlängliches hei­ßes Wasser in dem Möschbotiig hat, so schüttet eine Person das Malz langsam und fein, vertheilt hinein,. und zwey Per­sonen -rühren es allmählich,, aber doch hinlänglich, um..

Unterdessen bringt man die dritte Pfanne zum Sieden, ,o,. daß das Was­ser recht wallet.. So bald das geschie- het, biingt man veriintt?ist einer Rinne, die von der Pfanne in den Pfaffen, der Nummer. 12. beschrieben werden wird, das siedende Wasser durch den bohlen Bode» des Motchbottigs von unten herauf 1» das äuge feuchtete Malz. Während dem das gtichiehet und auch nachher ,, wenn die vierte Pfanne kocht, müssen zwey Manner oas Malz allenthalben bis auf den^ Bode«: tüchtige uunuijrcn so daß eine Klumpen darinnen bleiben.. An der Krücke, bereit man sich dazu bedient, ist unten ein Bleichen, das ein läiiglichies B>creck. .st und in weiches einmessöcher, eines Daumens groß,, gemacht, worden sind.. Ulltetdesst-n w rd die vierte und etzie Pfanne W sser auch gejchöp?t und heiß geworden pyn.. Diese bringt man, wenn sie auch siedend gemacht worden nun auch |o in das Malz , wie bcy der vorhergehenden drillen geschähe.

Wenn hierauf die ganze Würze wie­der genau umgerühret worden ist, bleibt sie nicht langer als eine. Viertelstunde stehew

Es wird nun cmgefangen, die Würze in eine unter den Zapfen des Botiigs gemachte Grnbe, die mit Platten aus- gelegt worden ist,, zu lassen.. Es ver's steht sich daß, der Zapfe» nicht ganz oder halb herausgezogen,, sondern nur em wenig gelüftet werden darf, damit

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