Ausgabe 
18.7.1801
 
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tzem.Boltigx sichen lasset»

eben lasset

4) Wenn man sie nicht überein quel­len lasset

5) Wenn man die Gerste zum Mal­zen in zu heisser Luft wachsen lasset

6) Wenn man die gewachsene Gerste feucht auf die Darre bringt.

7) Wenn man keine rechte Darre

11) Wenn alles kochende Wasser oben über das geschrotcne Malz gegossc» wird.

12) Wenn man die Würze nicht gut abmöscht oder keinen bequemen Boden in dem Wöschbottig hat.

13) Wenn man untauglichen, oder unhinlanglichen Hopfen hinein thut.

14) Wenn man dem Biere die He­fen zu bald oder zu spat giebt.

15)- Wenn man bey dem Hefengev ben nichts von Gewürzen hinzu thut.

16) Wenn bey dem Brauen die Ge­faste nicht rein erhalten werden, oder wenn in 'dem Branhause keine trockne und reine Luft ist.

Wir wollen nun diese sechszehner­

Anweisuug, «futeb Biex, das nicht bald strmr wird zu brauen.

( Verfolg.)

Damitdiese Anwendung recht genau werde, so thun wir wohl am besten,, wenn wir über die Ursachen nachdenken, warum ein Bur nichts taugt, und sich nicht lange halt.

Alsdenn erhalten wir schlechtes Vier,, «Nv das- bald sauer wird:

wegen, einige Anmerkungen mir ein­streuen. Auf diese Weise wird uusere Anweisung für Mälzer und Brauer mög- Uchst gründlich und deutlich scyn.

1) Wenn man schlechte Gerste zum Brauen nehmen will, so ist es lhöricht, sich alsdenn gutes Bier davon zu ver­sprechen. Man muß reife Gerste neh­men, denn Tie unreife läßt sich nicht malzen, sie keimt nicht, und löset sich nicht auf. Wenn die aufgelösten Salze des Korns nicht in das Bier übergehen

- können, so wird dieses nicht stark. Es

* o) Wenn man bey dem Malzen muß dazu auch so viel als möglich reine nickt qleiches Feuer vom Anfang an un- Gerste genommen werden. 29er Schmi- rer die Darre macht tzen oder Trespe in seinem B.er har, thut

o) Wenn man ganz frisches oder zu denen, die es trinken, großen Schaden, altes Malz verbrauen will. Es folgt ein dumpfes und starkes Kopf-

10) Wenn man das heiße Wasser zu weh darauf, und jcmehr man trinkt, um wnae über dem geschrvtnen Malz-- in so mehr will man triukem Der Hederich tzeui, Voltige sichen lasset. hindert das Bier am Klarwerden und

Ga h-

1) Wenn man schlechte Gerste dazu nimmt. Dahin rechnen wir: a) Wenn sie unreif eingeerudret worben ist. 11) Wenn sie nicht rein ist, sondern Hede­rich, Schwitzen 0^er dergleichen Un 'laut Ursachen eines schlechten uud"saueru darunter ist. c) ® f dx Biers durchgehen, und zugleich die Mit-

gelegen hat,^ und au'g cks '. ) tel ^gxbeu , wodurch jene Ursachen weg- «ngl.ich in Kornern I , s , si - ^genommen werden. Wir wollen dieses groß und dick , und du . Sckaate»r 111 einem Zusammenhänge vortragen,, und «)ln frisch gedüngtem 1 ) auch hier und da, der Vvllststndigkeit

gepferchtem Acker gewachsen qt. ' -

2) Wenn man zu wenigGerste nimmt,.

r>der zu viel 28asser darüber gießet.

3) Wenn man die Gerste bey dem Malzmachen zu lange oder zu. wenig wei-