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) IS.2 c

Witfen.

(Verfolg.)

Feldwlesien ( Wiesen fit der Nredri- gung und zwischen Meckern'irgend,) Ka­den nicht alte einerlei Grund. Er ist bald mehr bald weniger zusammengesezt, und je nachdem die Mecker, welche sie umgeben , mager oder fett sind, sind solche Wiesen auch mehr oder weniger einträglich. Ihr Gras ist zwar weni­ger saftig, als das von Bruchwiesen, aber es ist auch der Gesundheit des Vie­hes weniger nachtheilig: es müsten denn solche Fekdwiefen ehemals Sumpflanb oder Fenne gewesen seyn. Dann brin­gen sie oft nach mehreren Jahren em grobes schilfriges Gras, wenn man Un­terlast ihnen schickliche Besserungen zu geben.

b) Verdient auch die Lage der Wiese untersucht zu werden.

Sehr viele Wiesen liegen an Flüssen und Strömen.. Eine Lage die viele Vor­theile mit vielen möglichen Nachkheileu verbindet. In Ansehung der Reichlich­keit ihres Ertrages, haben solche Wiesen Vorzüge vor den Feldwiesen r denn sie haben mehr Feuchtigkeit in sich, die für den Graswuchs sehr wohlthatig wirkt. Das Wasser tritt oft aus feinenr Beete und überschwemmt sie. Ist es nun fett, und dir Ueberschwemmmung erfolgt nach der Heu - oder Grummeterndte, so trägt sie zum reichlicher» Ertrag der Wiesen Vieles bei. Erfolgt sie aber zu einer Zeit, da das Gras ferner Reife nabe ist, oder wahrens dem Mähen und Dürren des Heues oder Grummets? so wird das gemähte Graseutweverweggeführt, oder durch Schamm so verunreinigt, daß es wenigstens dem Zuchtvieh, nicht mehr ohne Gefahr gefüttert werden kann.

Höher liegende Scromwieien wer­den Angerwiefen geneunt. Wegen ihrer

höher» Lage, führen sie keine überflüs­sige Ralfe bei sich. Sie setzen einedauer- hafte Grasnarbe an, und da es ihnen da­bei nicht an der nöthiqen Feuchtiakeit fehlt; so liefern sie ein sehr gutes, allen Meharten zutrag iches Heu, obgleich in geringerer Menge als die Stromwiesen. Ilwe^este Grasnarbe kann nicht so leicht beschädigt werden, und nur ein allzukie- fes Abmühen kann ihnen nachtheil.iK werden.

c) Muß dieExpositlon einer Wiese gegen drese oder jene Himmelsgegend un­tersucht »erden. Bei einem gleich gu­ten. Grunde sind Wiesen im Toallande, an der Süd - und Ostseite eines Gebir­ges vorzüglicher, als wenn ihre Erpo- sikion die entgegen gesiezte ist. Cie haben Sonne vom frühesten Morgen an, wer­den allmählig von ihr erwärmt, und zur Zeit der Heuerndte trocknet das Gras geschwinder, welches kein geringer Vor» rheil ist. Wiesen die sich an einem Ge­birge nach Norden und Westen hinzie- heu, kommen ihnen schon nicht an Güte gleich.

(Fortsezznng folgt.)

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Bekanntmachungen.

i) Dienstags, den Lgren dieses, des Nachmittags um 2 Uhr, soll das ehema­lig von Senkenbergische, nnnmehro dem Kind des Hrn. Rittmeisters von Bnseick zugehörige, in der Wallthor- Strafe ge­legene adelich freye Wohnhaus nebst Zu- gebör, zum Vortheik gedachten K-ndes, auf dahiesigem Kanzleybau an den Meist­bietenden verstrichen werden. Liebhaber dazu können sich also zur bestimmten Zeit an dem bestimmten Ort emfinden, ihr Gebot thun und, nach Befinde», sich

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