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theils durch die gefällige, äusserst billige Pränumeration- ans den ganzen Jahrgang dieses Blatts, ä 45 Kreuzer, theils aber auch dmch gefällige und fbrdersamste Mittheilung solcher Notizen über die vorgenannten Gegenstände, welche in ihrem Wirkungskreise zuerst bekannt, und für die Leser interessant werden mögten. Beson.i ders steht auch den Fürsts Beamten unseres Landes, dieses Blatt zu allen öffent- lichen und gerichtlichen Bekanntmachungen offen, wenn sie dieselben franco an die Schröderische Regier. Buchdrukkerey einschicken , und werden herrschaftliche Angelegenheiten, so wie alle öffentliche und gemeinnüzzige, in den vorbe- nannten Plan passende, Gegenstände, gratis, abgedruckt werden ; dagegen von allen Privat - Bekanntmachungen, welche zum Vortheil und auf besonderes Verlangen des Einsenders eingerückt werden, ei n Kreuzer für die gedruckte Zeile an die Schröderische Regier. Buchdrukkerey bezahlt wird.
Cs wird nun von der baldigen, in den ersten Drey Wochen zu bewürkenden Pränumeration auf den ganzen Jahrgang dieses Blättchens, abhangen, ob diese gemeinnüzzige Unternehmung ausgeführt werden soll; und kann bis dahin, so wie bey zu verhoffenden, hinlänglichen Debit, das ganze Jahr hindurch, das Blatt alle Sonnabend , Nachmittags nach 4 Uhr, in der S ch r ö d e r i sch e n Behausung, «nausgesezt abgeholt werden. Von einzelnen Blattern kostet das Stück 2kr.
Giessenden 22. Januar 1820^
Fürstl. Polizey-Deputation in Giesen»
Bekanntmachung.
Eine Herrschaft in Frankfurt sucht eine Kdchinn. Man sezt aber zum voraus, daß sie ganz perfekt in der Zubereitung aller Speisen seyn muß, auch wäre es sehr gut, wenn sie Backwerk oder überhaupt Mehlspeisen zu machen versteht. Sollte sich eine solche Köchin» finde», die auch Beweise ihrer ordentlichen Aufführung beibringen kann, so kann sie versichert seyn, daß sie sehr gute Belohnung erhält und eine der besten Stellen bekommt, wo sie gewiß zufrieden seyn kann. Das Nähere erfährt man bei der Frau Buchhändlerin« Stamm all- hier.
In dem verflossenen 17999er Jahr sind bei hiesiger Stadtkirche kopulirt worden: 29 Paar. Gebohrne und Getaufte: l22., worunter ein uneheliches. Beerdigt: 86.; demnach mehr gebühren als gestorben. Commnnicauten 1617.
Bei derVurgkirchesind kopulirt worden r 20 Paar. Gebohrne und Getaufte: 25., darunter 4 uneheliche. Beerdigte: 23.; mithin 2 mehr gebohren als gestorben. Commnnicauten 356.
Gottesdienst am 26. Januar.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superlntend. Müller. Nachmittags Herr Kandidat Helm.
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