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Fortsetzung von den Gemein - wasch- und Tro- ckenhäusern.
(siehe Nro. X.)
Durch diese Einrichtung wird Wär- mesiof, und folglich auch Feuerung erspart.
Der Ofen zum Heitzen der Plattei- sen , ist von Baksteinerr, gemauert. Sein Boden ist eine hohle Pfanne von gegossenem Eisen, iZ Ioll ins Gevierte und 3 Zoll tief, die fast ganz mit feinem Sand an gefüllt ist. Wenn man unter-dieser Pfanne in einem verschlossenen Heerd Feuer macht; -wird sie leicht roth glühend. indem der Sand ihre Oberfläche vor der kalten Luft schüzt, und die Platteisen, die man unter dem Sand mit dieser rothglühenden Metallplatte in Berührung bringt, werden in kurzer Zeit und mir weniger Holz heiss. Dieser Ofen steht zwar im Trockenzimmer, aber die Thüre, wo die Eisen eingelegt werden, und die Thüren des Heerdes und der Aschengrube, öfnen ffch alle in das Plattzimmer. Der Rauch von diesem Ofen geht durch eine Röhre in das Trockenzimmer, und trägt daselbst zum Trokuen der Wasche bei.
Da es zuweilen nöthig ist, das Trockenzimmer zu heitzen, wann weder die Kessel im Waschhaus, noch der Plätt- ofen geheizt werden: seist auch dafür durch einen kleinen verschlossenen Feuer- heerd gesorgt, der sich -n den Zug ofnet, durch welchen der Rauch von den Pfannen , in das Trockenzimmer hineingelei- tet wird. Er ist äusser dem Trockenzim- mer da angebracht, wo der Zug sich mit der zweiten Pfanne vereinigt. Die obere Oefnung desselben, wo die Flamme unter den Zug schlägt, wird durch eine eiserne Platte verschlossen, wenn er nicht geheizt wird. Ässet aber geheizt; so muß
die Thüre zum Heerd der Hauptpfanne, und oas Inqloch in derThüre zur Aschengrube verschlossen seyn.
Damit der obere Rand der Haupt- pfanne nicht zu hoch über den Fusboden des Waschhauses empor stehe, und damit die Wäscherinnen in dem Kessel arbeiten können, ohneeinige Stufen hinaufsteigen zu müssen, so ist der Rost und der Boden der Züge unter der Pfanne, fast mit dem Fusboden gleich, und die Aschengrube tiefer unter demselben gelegen. Um jedoch den Zugang zu dem Feuerheerd, zum Einlegen des Holzes und Auzünden desselben, bequemer zu machen, ist vor deinseiben ein Platz 3 Fus ins Quadrat, und 2Fus tief in dem Fusboden eingemauert. und zum Hinabsteigen, mit einigen Stufen versehen.. In den beiden Seiteuwanden dieses Vorplatzes zur rech- teu und linken sind Wölbungen zumAuf- bewahren des Holzes, die einige Fus unter dem Fusboden gehen. Die Stufen sind dem Feuerheerde gegen über.
Solche Vorplätze sind vor allen Feuerheerden groier Pfannen sehrnöthig, sonst steht der obere Rand derselben zu hoch über den Fusboden, und man kann also nicht leicht und bequem hinzu kommen. Man kann zwar vor den höher gelegenen Pfannen Stufen ankegen, allein sie sind immer unbequem, nehmen mehr Raum ein, und kosten mehr als die Ausführung jenes Vorschlages, wodurch sie unnvthig gemacht worden. Dergleichen Vorplätze können mit Fallthüren bedeckt werden. In diese sind mehrere kleine Locher gebohrt, um der Luft den freien Zutritt zu der Aschengrube zu ver- statteWenn die Thüre.des Feuerheerdes etwa über der Fallthüre liegt, muß der Theil der Falltbure, welcher unmittelbar unter der Oefnung des Heerdes ' - 1 ' liegt.


