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Macht man gleich viel Salz und Wachholderbeern zu Pulver und giedt davon wöchentlich oreymal (beff.r alle Morgen) 4 bis 6. star- ke Messerspitzen voll nach Proportion desMersdemVieh auf Brod zufressen. Ich brauchte dieses Mittel damals, und mit mir ein Nachbar, der es allein nachmachte, da indessen die übrigen Einwohner zu K-- denen eS auch bekannt wurde, sich mit andern Mitteln zu verwahren suchten. Weil nun die damalige Seuche in alle Ställe dieses OrkS kam , und fast zoo. Stück Vreh ans z mal daran crepirten, mein und meines Nachbars Stall aber nebst noch zwey einzigen Stallen allein davon verschonet blieben: So habe ursach zu glauben gehabt, daß solches obigem Präservatw- mittel zu verdanken hatte. In vielem Zutrauen bin nachhero um so mehr aesiarkt worden, weil in denen anno 1766. herausgekommenen Nachrichten der Künigl. grosbritt. Churfürstl. Braunschw. Lüneburg. Landwirts, schafsgefellschaft von Verbesserung der Landwirtschaft imnen Band 4» Sammlung pag. -52. eine Abhandlung finde, welche die Aufschrift hat. Das Kochsalz ist das beste Verwahrungsmtttel gegen dre seit vielen Ich- rin 6« beständig graßirende Hvrnviehseuche, so "'«anheut noch gesunde« worden ^n dieser Abhandlung wird Lochsalz und n'.icbboK'crbecr fär tin urttrüctlicbcß Verwahrungsmirrel auSgegeberi. Unter ander» leigt e" darinnr „Ein Schlesisch» Graf, und eine Adeliche Dame da« selbst batten bet) einer sehr stark in Schlesien «raßtrenv-n Vnbs-uwe, ihrem "Uieb alle Morgen von einem aus gleichen Theilen Salz und »er» sivßenen Wachbolderbeeren jubereitetcn Pulver, so viel, als man Wischen 5. Finger fasten könte, auf emer Scknitte Brod gegeben, jbr Äieb sey iwischen dem angesteckten Vieh ihrer Nachbarn auf dieWai- de gegangen, und es seye allzeit gesund geblieben. Ferner vor 8. 3ab* „„ ( also in anno mV) ba um Braunschweig MMH« stärkste gewütet, habe Herr v. Brocke als Verfasser solcher Abhandlung der Gemeine zu Rühme dich Verwabrungsmittel vorgeschlagen, auch babep Dem Vieh um den andern Tag Balsam Sulphuns in beyde Nasenlöcher schmoren lassen. In den umliegenden Dörfern wäre alles Vieh ausgestorben, im Dorf Rühme aber kein Stuck krank geworden. csn.1» vorjaes Jahr (anno 176f.) die Seuche wieder in diese Gegend gekommen, haben die Bauern zu Rühmen dieses abermal ^crathene Verwahrungsmittel nicht brauchen wollen, weil sie geglaubt, es habt nichts zu bedeuten. Sie hatten aber den Schaden zu ,pat elng^sehen, ; D-nn d-« Aich im Rühme, Ohnhorst und Wende» sehe an verdchm


