4 A Gieflrsche wöchentliche gemeinnützige Anzeigen Merken ni schauen, und dann voller Erstaunen mich vor dem Herrn der Welten in Staub zu legen und mit neuer Ehrfurcht und neuen Legungen einer heiligen Bewunderung anzubaten.

Dorten glanzet ein Stern vor den andern. Er trift gleich als ein Fürst aus den Edlen hervor - mit majestätischem Gang, und läßt, meinem Auge nach zu urtherlen, andere zurück, bei; andern geht er vorüber, ^ch will ihn mit forschendem Blick betrachten - - ich will mich der Wahr­heiten erinnern, welche die Seher göttlicher Geheimnisse, die gleich a S Seraphim unter den Menschen vor dem Sapphirnen Thron des Herrn Der Herrschten stehen (wehe ihnen wann sie nicht von Ehrsurcht durchdrun­gen sind!) unter den übrigen Erdenbürgern verbreiten. Es ist jupimr. Diesen Namen führet dieser Planet als ein Zeichen ehemaliger Thorheit und Unwissenheit der Menschen; dieser Körper der eben so sein Licht von unserer Sonne empfangt als die Erde, sich eben so wie diese um diesel­be beweget, und mit ihr zu einem Sonnensystem gehöret. Im Durch­schnitt rst er zehnmal gröser als unsere Erde, und bewegt sich in »oStun­den um seine Are; seine Nächte sind also nicht länger als 5 Stunden. Dennoch begleiten ihn 4 Monden , die sich um ihn als ihren SOHttelpunft wälzen, wie der unsrige um die Erde. Ein J^r in demselben ,st deynahe so gros als 12 Erden Jahre, dann erst nach solcher Zeit vollendet er semen Lauf um die Sonne. Durchlauft unsere Erde durch ihre tägliche Umwäl­zung in einer Stunde 220 Meilen, so durchlauft der Jupiter in eben sol­cher Zeit 27200 Meilen. Ihn umbindet ein dunkler Streif in seiner Mit- ten und zween kleinere die sich aber bald verlieren, bald wieder erscheinen, sind zu jeder feiner Seiten. Nichts anders können sie scyn als ein fiüßl- ges Wesen, das seine Erde eben so regelmäßig durchschneidet, als ehedem, wie die Spuren der älteren Erde (nach heutiger Naturforscher Zeug­nis) Merkmale liefern , unsere Wasser die Erde durchschnitten. Viel­leicht har wegen Unschuld seiner Bewohner der heilige Gott nicht nöthig befunden ihm mit seiner mächtigen Hand Spuren des Unwillens, so wie unserer Erde, einzudrucken ! doch wie? werde ich sicher denken, wann ich glaube dotten auf einer tausendmal grösercn Erde loben vernünftige We­sen ihren Schöpfer ? Kann wohl der Weiseste unsere Erde bevölkert haben, da er jene wo diese nur als ein Punkt erscheinet leer gelassen? Wozu das Licht welches ihre Monden, unaufhörlich über sie verbreiten ? Würde ich, wo ich aus jenem Planeten dm unsrigen der nur einen Mond hat betrach­tete,