Nlesstsche
wöchentliche
gemcimüßige Knzetzen
M Nachrichten
Viertes Stück.
Dienstags den rzeen Jenner nW
Mit Hochfürsil. Hessen Darmstadtifcher gnädigsten Erlaubnis.
V-n der Verbesserung des Ackerbaues überhaupt und der Lage des Landes wovon geschrieben wird. ♦
gantze Kunst der Verbesserung des Ackerbaues bestehet hierin: die Felder recht zu bearbeiten, die dazu schickliche Zeit zu beobachten, den Acker gehörig und zu rechter Zeit zu düngen, diejenige Dun- ae in das Land zu führen die verträglich ist, zu derjenigen Zeit zu säen, da nach der Erfahrung die Früchte gemeiniglich wohl gerathen , reine Saat- Früchte geschickt und in gehörigem Maaß zustreuen, durch Veränderung, und Abwechselung mit verschiedenen Früchten, den Boden zu verbessern, und eben dadurch auch mehrere Früchte zu ziehen.
Dieß sind Regeln, welche bey jeder Gattung Erde in obachk zu nehmen sind, aber auch nicht bestimmt genug sind um den Namen allgemein zu verdienen. Sie dienen nur dazu, um sie auf das besondere anzuwenden. Aber damit man hierin vorsichtig gehe, muß man gewissen Grundsätzen folgen. Diese Grundsätze muffen jedoch durch Versuche bestättigt und Durch Er-
D fahrung
♦ Dieses bezieht sich auf den Brief im aten Stück dieses Wochenblatts.


