„nd Nachrichten.
f,n anfübrän hören, tote das Getränke vor 6er Säure bewahret werde« könne ; nemlich, wenn man einige Kieselsteine in das Bmgetaße leget, nachdem da» Getränke gefaffet ist, und jeden Tag kalt Wasserunter dem Zapfen in einem Gefäße wechselswetse untergeft^etjviiD , ^verauch, welches besser scheinet, wenn man da« Getränk über ^ommer m fleiner tien Kisten bat Vie oben mit einem stachen Steine bedeckt lind , da man keines Fassens bedarf: dieses aber ist 6u kostbar Als "ich m Aug. soura aufb eit, fahe ich, daß man daselbst em Kraut auf dem Felde psimr e" |o » n K äuterverständtgen Geum. in den AM-k.n ab r L.- riophyllaia lutea, Bened.ktenwurz, genannt Wird, 0.e es kragk gckb Blumen und roennfelbige abgefallen, bleibt em runter zackigtei Knopf "m.e em keiner Gallapfel, und die Wurzel riechet ta 1: »u^Nag le,m Diefe Wurzel wird nächst vor Johannistage auigezogen , geiPäl“t und iufam Wirret, und alsdann in deutel eingenabet tn M« «i rfag gelegen da ich aber diese Weise noch mcht versucht, so überlasse >» solche« fu eines (eben Belieben, da insonderheit dieses Kraut häufig aus unfern Wiesen wächst.
Folgende Weise das Getränke zu bewahrt«, ist, so viel ich bam verstehe, die beste. Man lasset sich in einem Keller, oder solchem Orte, wo diej Sonne mit ihrem Scheine und Warme nicht binkommen kann, einen großen brethrnen Kasten machen , daß einige Tonnen darin liege« können. Unter jede Tonne wird ein Lager von Steinen gemacht, auch ein Stein zwischen biefeiben gelegt, damit sie allentbaiben's«»»« liege« kommen. Eben so müssen auch die Tonnen oder Fässer aus alun öetrea eine gute Querhand inwendig von den Wänden der Kiste abliegen Wenn nun Die Tonnen solchergestalt eingelegt, mit Getränke angesuUet, ver spundet, und auswendig adgettocknet sind; so muß man fernen.mW b
abgetrockneten Sand in Bereitschalt haben , womit der butterne Kaste solchergestalt ausgefüllet wird, daß Die Tonnen auf allen Sitten , uno eine gute Dand hoch Darüber mit Sand umgeben sind. Darbey Manen noch unten an dem Kasten eine ober zwei, kleine Tbüren gemacht werden, wodurch der Sand au6rinnet uno fcbieumg roeggeiiommen* roub, roemi die Tonnen Im sind, unb anderes Getränk an oieSteUe omm , iulbef fen Bewahrung berfelbige Sand eben so nützlich ist. Bey Eml-gung d« Tonnen werden Zapfen darein gesetzet, die lo lang smv , ß f . een Saiten hineinrelchen, mit einer mgigen Lange voraus inm aviapten.


