t |o Giesirsihe wöchentliche gemer'ttttützige Anzeigen terS größer, als die verpflanzte,werden. Siebekommen8.bisr2.pfündigtt Wurzeln; das tfraut oder Blätter welches oft dis an daS Herz abge» brochen werden kann, gibt, wann es «och zart ift, Gemüß vor Mentchen und nach diesem gut Futter vors Vieh. Des Winters kann man sie nur in einen truckenen Keller legen, auch in die Erde eingraben , wormnen sie nicht leicht faulen oder pelsigt werden, sondern einen guten Geschmack behalten.
Brachrüben säen wohl die hiesige Einwohner, aber wenig, und dii «nehreste gar keine in die Kornstoppeln.
Die so genannte Etoprelrüben, welche, sobalden daS Korn abge- machet worden, in dessen Stoppeln gesäet werden, sind die besten voa Geschmack. Ich lasse so viel Stoppeln unterstürzen, und Rüb- saamen darauf säen, als ohne Abbruch der andern Feldarbeit nur thunlich ist, dann es kostet nichts als die wenigste Arbeit und den Saa- wen. Das Umstürzen ist ohnehin sehr nützlich, und muß doch den Herbst geschehen, um den Acker, auf das künftige Jahr zur Gerste zu bearbeit kety und hierdurch wird er vor Winter zweymal bearbeitet, nemlich des dek Saat, und bey dem Ausmachen der Rüden.
. Vor etlichen Jahren hatte ich so viel Rüdsamen säen lassen, dass, M im Herbst zeitiger Frost einfielet solche nicht alle ausmachen lassen konnte; gleich darauf fiel Schnee, und die Rüben liefe,ich als verlohren stehen. DaS Frühjahr ,schlugen sie zu meiner Verwunderung aus, bekamen starke Stengel und trugen über 5 Mardurgermeste, oder ein Wetzlarer Achtel Rüb- fameu welche alle Arbeitdoppeltersetzt.
Gelben Rüden werden wenig hier zu land gepflantzet, und dieß weilen sie nicht groß werden. Die Schuld hieran liegt aber nicht am Acker, sondern an der Behandlung dazu. Anstatt daß an andern -Orten , der Acker sehr tief gegraben wird, und so frühzeitig als man in die Erde kom- meü kann der Saame darauf gesätt, und mir dem Rechen untergeardeitet wird, so ackert in hiesiger Gegend der Bauer sein Geldrübsaamenstuck schlecht hinweg, säet im April, oder May, und eget so gar mit einer Eege, von eisernen Stacheln, den Saamen unter. Würde er den Acker besser bearbeiten, und mit der Spate graben, fein mit Rechen egen, voa


