Ho Giessische wöchentliche gemeinnützige Anzeigen
auf Freytag den Sten Junii fest gesetzet worden. Giessen den rzten
April 1770.
Vi Commiflionis
Meyer-
plachricht.
Bey mir Johann Philipp Krieger sind zu der Hochfürstlich Nassau Usingischen erhöheten Zahlenlotterie, jo unter Garantie seiner Hochsmstl. Durch!. deS regierenten Herrn Fürsten in Wisbaven gezogen wird/Plan und Scheine zu haben. Diese Einrichtung ist nach denen Jraliänisch. Lotto und zwar vorcheilhafter alS die andern in Deutschland im Schwang gehende, so daß anstatt f. Nummern in den andern allhier von 1. biß 100. incl. 6 deren Nummern herausgezogen werden, folglich auch die Gewinnste desto höher fallen. Ein jeder Liebhaber kann auf einen Auszug, Amben, Ternen Quatcrnen setzen nach belieben, und solche wird alle z Wochen gezogen, und jeder Auszug der Nummern durch Zeitungen bekannt gemacht , mehreres ist auS dem Plan zu ersehen. Greffen den rzten May 1770.
Die dritte Classe der 9ten Cbureüllnischen Lotterie wird am zittn May gezogen, und die Einnahme allenthalben den i-ten geschloffen werden, deshalben erinnert man die Herrn Interessenten geziemend Vie Erneuerung ihrer Loosen nicht zu versäumen, auch sind bis dahin noch etliche Kaufloose bey verschiedenen Einnehmern zu haben, und zwar in Giessen hey Johann Philipp Krieger. Benebenst kann man bey selben, und noch verschiedenen andern schon bekannten Einnehmern zu der sten auf den 17. May festgestellten Ziehung deS Churcöllnischeu Lotto nach Belieben bis den Hten dito die Einlagen verfügen.
Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, »er Universitäts Buchhändlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen einen Rthlr. halbjährige Pränumeration! geliefert. Einzelne Bogen werden f11r4.fr. ausgege, ben. Man kann auch den Herren Liebhabern mit denen schon herauSgelomme, nen Stücken dienen.


