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Tief des erschrockenen Seele. Nun naht er sich bebend.
Ströme von Thränen hemmen die Worte, holdseliger Mund - Ach - -Oefnet' er sich nur einmal - noch einmal - ach könnt ich nur hören waS Sünder sonsten gehöret - Dir sind die Sünden vergeben -
Die gebenedeite der Weiber, ties in Gedanken Bisher versenket, ihr Antlitz verhüllet, richt'e sich auf; eS War ihr Blick mehr standhaft unt) heiter, sie warf ihn auf Petrum, Der dort schüchtern entfärbet über Jesum sich neigt. Was Sprach sie, fühlet mein Herz ? Hat mich ein Engel gestärkt? von Schmerzen durchdrungen sank ich darnieder - Trosivolle Stille Hebt meinen Geist empor - L) Jehovah du schauest auf uns - wir Wolln ihn anbäten! Simon Freund Jesu hoffe auch du! In Männlichem Muth blickt sie noch einmal im Weggehn von fernen Jesum an.
Man üfnet den Felsen; die traurige Schaar wandt Sich nach Jerusalem' hin, um einsam zu beten, und surchtsam Sah sie umher. Dort wo wir gestern das Osterlamm affen, Sprach Johannes, dort dey dem Freunde unsers Geliebten, Wo sich die Aufsicht zum Oehlberg eröfnet, da wandeln wist hin, und Simon wandle mit uns, sink nicht in Schwermuth dahin!
Voll
Grausen gingen sie durch das Thor Jerusalems ein, und Furchten Verspottung. Niemand spottete ihrer. Die Schrecken Von dem Erdeben der Erden, dem Verdunklen der Sonne Hüllten Jerusalem ein. Es lobte den grosen Propheten, Redt'e vom Sehen des Blinden, vom Brodt in der Wüsten und rühmte Tugenden Jesu, klagte Mariam und die zerstreuten Jünger des Besten. Thomas und mit ihm Lazarus waren Dorten , warteten ihrer und Thomas eilet entgegen,
. Immer noch hoffend, daß Jesus vorm Grabe noch lebe. Nun glaubt U Da er Mariam verhüllet erblickt: Ach! er ist nicht mehr der Unö beschirmte - klaget er seufzend , nun sind wir verlohrn, der Herr und Meister ist todt - wo ist nun Israels Reich - nun Lasset uns fliehen - - lasset uns fliehen, die Grenzen Judäens!
Lazarus da er vernähme daß Jesus wahrhastig im Grab sey,
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