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ist, so wird wegen Mangel der Feuchtigkeit das Korn dünn stehen. Em schon ganz bewachsener Äcker, tiefe und ausgebreitetere Wurzeln, empfinden dieses nicht so bald. Auch in diesem Betracht, kann die auf obigen Versuch sich gründende Art zu bauen die Erndte gewisser und ergiebiger machen.
L. Rann guf diese Are der 2C<Fef/ anstatt daß erbrach lregk, und nichts traget/ als eine wiese gebraucht werden. Man muß nämlich, das Gras, wenn es zu einer gewissen Höhe erwachsen ist, ob* mähen, es trocknen, und anstatt deS Heues gebrauchen. Bey Der Trocknung ist aber die Vorsicht zn gebrauchen, daß man das abgehauene etliche Tage überden Acker verbreitet liegen lasse, damit die Sonne die noch nicht aufs neue gekaimte Wurzeln nicht auötrockne. Auch darf nicht zu tiefab- gemähet werden, damit den Wurzeln kein Schaven geschiehet.
Dieser Vortheil wäre nicht gering. Es wächst keine weitere Arbeit dem Landmann zu. Eine Sache, worauf dey Vorschlägen oft weniger gesehen wird , als gesehen werden sollte. Der Acker muß doch zur Kornsaat einmal bereitet werden. Hier geschiehet es nur früher. Es kommt weiter keine Arbeit hinzu, als die Einerndtung des Futters , und da- künftige Jahr hat man sich eine gewissere und ergiebigere Erndte zu versprechen.
An Denen Orten wo der WieSwachs fehlet, kann man diesem Mangel auf diese Art abhelfen.
Solchergestalt kann man auch sein Gut vermehren, z. E. Wenn einer 90. Morgen Ackerland hatte, wovon jährlich das dritte Theil brach liegt, bekäme er 30. Morgen Wiesen, ohnbeschadet dessen was er aufdem Acker ziehet. Diese wären als ein Zuwachs snzusehen. Nun könnten Wiesen, deren man jetzo nicht mehr so sehr benöthiget wäre, und welche sich zu Ackerland schickten, dazu angebauet werden. Man kann also sagen, daß hirdurch ein Gut beynahe um das dritte Theil vermehret werde.
Ein solcher Acker tragt mehr Winterfutter als eine Wiese von dem nämlichen Jnnhalt. Dann das Korn schießt in sehr hohes Gras , kann auch ohne Zweifel mehr als einmal abgemähet werden. Es ist genug, wann über Winter nur so hohes Gras hervorgeschoffen ist, daß die Wurzeln einigermaßen bedecket sind. Dann wann eS gar zu lange ist, so verfault eS ohnehin, wie aus dem Versuch zu ersehen ist. Es kann ohne Zweifel also mehr Vieh auf ein Guth gehalten werden als sonsten. Dieses giebt nun nicht allein, in dem was daran erzogen wird, einen neuen
K r. - AMheil,


